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Polizei geht von einem Unglücksfall an der Weser aus

Gerettete hat schwerste Verletzungen

veröffentlicht am 08.07.2014 um 12:08 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:30 Uhr

Hameln (ube). Die Frau, die am Montagmorgen von einem couragierten Matrosen (19) des Schleppers „Werra“ vor dem Ertrinken gerettet wurde, hat nach Angaben der Polizei „schwerste Verletzungen erlitten, die auf einen Sturz hindeuten“. Unbekannt ist nach wie vor, was ihr zugestoßen ist. Die Hamelnerin könne derzeit noch nicht befragt werden, sagte Oberkommissar Jens Petersen. Die 49-Jährige habe im Krankenhaus gesagt, sie sei am Weserufer umgeknickt. „Wir gehen von einem Unglücksfall aus. Fremdverschulden oder Selbsttötungsabsichten sind nach den derzeitigen Ermittlungen mehr als unwahrscheinlich.“ Zum Zeitpunkt ihrer Rettung war die Hamelnerin stark unterkühlt, völlig entkräftet und dem Tode nahe. Ihre Körpertemperatur soll nur noch 22 Grad Celsius betragen haben. „Hätte ich sie nicht festgehalten, wäre sie untergegangen“, sagt Lebensretter Sven Jochheim.



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