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Gerangel um Zuständigkeit: Radweg sollen besser vernetzt werden

veröffentlicht am 29.06.2011 um 10:36 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:35 Uhr

Hameln (git). Die Radwege im Stadtgebiete von Hameln sollen künftig stärker mit denen im Landkreis vernetzt werden. Das ist eine zentrale Forderung des Hamelner Fahrradbeirats.

"Hauptjuckepunkt“ und „Stein des Anstoßes“ war der Radweg in Tündern an der K16 beim Haltepunkt Friedenseiche. Dieser neue Radweg wurde exakt bis zur Einfahrt des neuen Baugebietes Linkworth geschaffen, danach sieht es mit einer Radwegeanbindung an die L 424 für die restlichen rund 300 Meter nach Meinung der Radfahrer trostlos aus. „Wir haben hier keine Möglichkeit, weiter planerisch vorzugehen, denn für die restliche Strecke ist der Landkreis zuständig“, erklärte Markus Brockmann, Leiter des Straßenbauamtes. Dass der Landkreis sein Radwegprogramm zurückgefahren habe und keine Anbindung an die K424 in naher Zeit in Sicht sei, liegt nach seinen Worten an der angestrebten Haushaltskonsolidierung des Landkreises. Ralf Wilde, Fachbereichsleiter Umwelt, nannte das derzeitige Radwegenetz des Landkreises dennoch „sehr ordentlich“.

Für den Fahrradbeirat stellt sich aber grundsätzlich die Frage der Zuständigkeit von Stadt und Landkreis.



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