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Jugendmusikschule lädt ein und über 500 Gäste kommen

Geografie kann man auch singen

Hameln. Geografie kann man auch singen. Das bewies der Jugendchor mit Ernst Tochs experimenteller „Fuge aus der Geografie“ unter der Leitung von Gesa Rottler beim knapp drei Stunden dauernden Fest der Jugendmusikschule. Klassisches und Experimentelles wurde zu ihrem 40-jährigen Bestehen geboten. Und der Kinderchor sang begeistert und frisch heraus, dass das Singen nicht nur Spaß mache, sondern auch gesund sei.

veröffentlicht am 24.09.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 02:21 Uhr

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Autor:

Claudia Günther
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Was gibt es Schöneres, als ein Fest, zu dem alle eingeladenen Gäste kommen und gute Stimmung mitbringen? Gut 500 Menschen kamen, denen das Musizieren am Herzen liegt. Das Musizieren selbst und auch „die dabei erfahrene Gemeinschaft bereiten viel Freude“, so Musikschulleiter Ulrich Schulz.

Bürgermeisterin Ursula Wehrmann dankte im Namen der Stadt sowie persönlich für die Arbeit der Mitglieder der Musikschule und des Fördervereins. Denn „das Engagement jedes Einzelnen ist wichtig, um weiter voran zu kommen. Musikerziehung festigt junge Menschen, stärkt Selbstbewusstsein, Selbstwertgefühl und Urteilsfähigkeit“, sagte die Grünen-Politikerin. Somit vermittele die Jugendmusikschule künstlerische Fertigkeiten als Teil einer ganzheitlichen Persönlichkeitsentwicklung.

Eine sehr erfolgreiche Kommunikation offenbarte sich mit dem „Konzertstück Nr.1“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy durch das Klarinettenspiel von Charlotte Kerstein und Jan Lukas Willms, mit Klavier. Die Streicher des „Perpetuum mobile“ und „Cellissimo“ setzten mit „Lily of the West“ von Michael Radanovics sentimentale Töne. Aber auch die karibischen Klänge auf Akkordeon, Raggae sowie der Hit „Otherside“ der Rockband „Red Hot Chili Peppers“ fanden auf Gitarre, E-Gitarre und E-Bass ihren Weg ins Ohr des Publikums: Kinder und Jugendliche wollen heute neben klassischen Tönen auf Klavier und Querflöte eben auch poppige Stücke spielen. Währenddessen sitzen die jüngeren Kinder auf dem Boden vor der Bühne und hören gespannt zu, dabei die eine oder andere Brezel zwischen den Zähnen.

In der Pause schlägt die Big Band im Foyer jazzige Töne mit Saxophon, Hut, Sonnenbrille und dem starken Gesang von Carola Read an. Den Abschluss bildet der Auftritt des „Großen Ensembles“ unter der Leitung von Alexander Simko. Auf einem Tisch stehend versucht er die 70 Musiker der „Easy Pop Suite“ im Blick zu behalten.

Um die Arbeit der Musikschule zu unterstützen, wurde 1973 der „Förderverein der Jugendmusikschule“ gegründet. Es gehört damit zu den ältesten Fördervereinen bundesdeutscher Musikschulen. Seine Mitglieder sponserten unter anderem den Konzertflügel und wirkten bei dem Wettbewerb „Jugend musiziert“ mit, so die Vorsitzende des Vereins, Christiane Rau. Als Vereinsmitglied der ersten Stunde nahm auch Manfred Arendt an der Feier teil.

Derzeit erhalten 850 Kinder und Jugendliche Unterricht, gibt der stellvertretende Musikschulleiter Bernd Dormann Auskunft: „Sehr erfreulich war, dass die Gäste bis zum Schluss geblieben sind, obwohl es etwas länger dauerte.“

Ob Streich- oder Blasinstrument – die Vielfalt der Instrumente in der Jugendmusikschule ist groß. Und wie gut sie spieln können, bewiesen die jungen Musiker in der Aula des Albert-Einstein-Gymnasiums.cg



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