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Augenzeugen verfolgen mutmaßliche Täter / Ermittlungen gegen zwei 19-Jährige Hamelner

Geöffnete Gullys – Autos fahren in Falle

Hameln. Das war alles andere als ein Kavaliersdelikt – und auch kein Dummejungenstreich. Und es hätte weitaus schlimmer enden können. Zwei junge Hamelner stehen im Verdacht, an der Tunnelstraße zwei Gullydeckel ausgebaut zu haben. Mit Folgen: Ein Auto krachte in das in der Fahrbahn entstandene Loch, ein anderer Pkw knallte gegen einen auf der Straße liegenden Betondeckel. Samstagfrüh gegen 3.20 Uhr tappten zwei Autofahrer in die mutwillig errichtete Falle. Ein 36 Jahre alter Hamelner erkannte in der Dunkelheit den offenen Schacht nicht rechtzeitig. Das linke Vorderrad seines 5er-BMW fuhr in das Loch, das sich in der Fahrbahnmitte aufgetan hatte. Ein Audi A4, in dem ein 27-jähriger Hamelner saß, stieß gegen den Gullydeckel, der auf der Straße abgelegt war.

veröffentlicht am 10.08.2015 um 18:24 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:22 Uhr

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Frank Neitz

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Frank Neitz Reporter / Fotograf zur Autorenseite
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Der Sachschaden an den beiden Fahrzeugen ist nicht unerheblich. Am BMW platzte ein Reifen, die Felge verformte sich. Schäden am Reifen und der Felge entstanden beim Aufprall auch am Audi. Augenzeugen beobachteten zwei von der Tunnelstraße flüchtende Männer und verfolgten die mutmaßlichen Täter. Die zwei 19 Jahre alten Hamelner konnten später der Polizei übergeben werden. „So was kann böse enden, gerade auch für Radfahrer, wenn sie über einen geöffneten Schacht fahren“, sagt Polizeioberkommissar Jens Petersen.

Gegen die beiden Tatverdächtigen – sie sollen betrunken gewesen sein – laufen jetzt Ermittlungen. Nicht nur wegen der Verkehrsunfälle, sondern auch wegen des Straftatbestandes des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Dieses Delikt kann mit einer Gefängnisstrafe von bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe geahndet werden.



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