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Auch die Schulen in Börry und Amelgatzen sollen einbezogen werden

Gemeinderat steht hinter dem Konzept für Bildungshaus

Emmerthal. Der bereits im Oktober vorgestellte Schulentwicklungsplan für die Johann Comenius Schule (JCS) in Emmerthal, mit dem für das Bildungshaus ein für die Klassen 1 bis 10 umfassendes Konzept erarbeitet werden soll, wird von allen Fraktionen des Gemeinderats unterstützt, ohne dass sich an den Schulträgern dadurch etwas ändern soll. Schulträger der Johann Comenius Schule ist der Landkreis Hameln-Pyrmont, zuständig für die Grundschulen ist die Gemeinde Emmerthal.

veröffentlicht am 29.12.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 17:41 Uhr

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Autor:

Wolfhard F. Truchseß
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Da der vorgestellte Entwicklungsplan lediglich eine enge Zusammenarbeit der JCS mit der Grundschule Kirchohsen beinhaltete, wurde im Gemeinderat während der letzten Sitzung des Jahres auf Antrag der Gruppe CDU/FWE beschlossen, auch die Grundschulen in Börry und Amelgatzen in die Konzeptentwicklung einzubeziehen, um die Vorteile einer derartigen Kooperation auch den Schülern dieser Schulen nicht vorzuenthalten. Allerdings steht diese Maßnahme noch unter dem Vorbehalt der dafür erforderlichen Zustimmung der einzelnen Ortsräte.

Bürgermeister Andreas Grossmann kündigte an, dass es im Februar eine Konferenz mit allen Schulleitern, dem Landkreis und der Landesschulbehörde geben werde, um das Projekt voranzubringen. Danach werde ein Arbeitskreis gegründet, der das inhaltliche Konzept auf breite Füße stellen solle.

Für Grossmann und die CDU stellt das neue Konzept einer engen Zusammenarbeit zwischen der JCS und den drei Grundschulen „auch ein Signal an den Kreistag dar, dass wir hinter dem Schulstandort Emmerthal stehen“. Die Äußerung bezieht sich auf Überlegungen der Landkreisverwaltung, die Schulen Haupt-, Real- und Oberschulen in Emmerthal und Aerzen an einem neuen Standort zu einer Integrierten Gesamtschule zusammenzufassen, was in beiden Gemeinden auf wenig Gegenliebe stößt.

CDU-Ratsherr Rolf Keller verwies in der kurzen Ratsdebatte zu diesem Thema aber auch auf die Schwierigkeiten, die eine derartige Zusammenarbeit mit sich bringen könne. „Das Konzept dieses Bildungshauses wird nicht leicht umzusetzen sein“, erklärte Keller, „denn es fehlt die räumliche Nähe zwischen den Schulen.“ Kellers Bedenken werden von der SPD nicht geteilt. Für Ruth Leunig ist die Einbeziehung der Schulen in Börry und Amelgatzen wichtig, damit die Schüler frühzeitig den Standort der Johann Comenius Schule kennenlernten und ihnen und ihren Eltern die Entscheidung erleichtert werde, nicht auf eine der weiterführenden Schulen in Hameln zu wechseln. Leunig: „Wir brauchen diese Kinder für den Erhalt unseres Schulstandortes.“



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