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Geld für Straßenfußball nur unter Vorbehalt

veröffentlicht am 11.03.2009 um 14:14 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:37 Uhr

Straßenfußball

 

Hameln (CK). Nach einer äußerst emotionalen Diskussion hat sich die Mehrheitsgruppe aus CDU, FDP und Grünen im Kreistag über eine Beschlussempfehlung hinweggesetzt, die kurz zuvor der Jugendhilfeausschuss noch einstimmig gefasst hatte: Der Verein „Freunde und Förderer von Straßenfußball für Toleranz in Hameln e.V.“ um Richard Labitzke erhält zwar eine Förderung – die ist allerdings an Bedingungen geknüpft.
 Der Fachausschuss hatte sich zwar dafür ausgesprochen, dass der Verein einen Zuschuss von 8000 Euro, verteilt auf je 4000 in zwei Jahren erhält, die vorrangig für ein neues Projekt verwendet werden sollen. Doch nicht wenige schienen im Nachhinein Bauchschmerzen zu haben, allen voran Heinrich Fockenbrock (FDP). Er bezweifelte vor allem die Seriosität des Antrags, der erstmals am 29. Oktober letzten Jahres gestellt wurde, sollten doch zunächst monatlich 600 Euro (insgesamt 14 400 Euro) der „Alltagsarbeit“ des Vereins dienen. „Das ist an sich schon zu beanstanden bei ehrenamtlicher Arbeit“, sagte der Liberale. Auch CDU und Grüne argumentierten ähnlich, wollten vor allem, dass im Falle eines positiven Bescheids die Kofinanzierung bis zum 30. Juni steht.

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