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Was sonst noch aus den Mitteln finanziert werden soll

Geld aus Konjunkturpaket fließt in Schiller-Schule

Hameln (red). Oberbürgermeisterin Susanne Lippmann hat der Politik vorgeschlagen, Mittel aus dem Konjunkturpaket II für Sanierungsarbeiten an der Fassade des Schiller-Gymnasiums einzusetzen. Insgesamt rund eine Million Euro muss die Stadt aufwenden, um die Schäden zu beheben. „Da kommen die Mittel aus dem Konjunkturpaket gerade recht“, so die Rathaus-Chefin.

veröffentlicht am 10.04.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 12.11.2016 um 03:21 Uhr

Geld aus dem Konjunktur-Paket soll auch in das Schiller-Gymnasiu
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Insgesamt erhält Hameln in diesem und im nächsten Jahr eine Finanzspritze von 4,2 Millionen Euro. Die Stadt muss einen Eigenanteil von einer Million Euro obendrauf legen – damit stehen insgesamt 5,2 Millionen Euro zur Verfügung. „Mit diesen Mitteln können wir der heimischen Wirtschaft einen ordentlichen Schub geben und gleichzeitig wichtige zusätzliche Projekte in Angriff nehmen“, freut sich Lippmann. 1,65 Millionen Euro werden der Stadt in den Jahren 2009 und 2010 pauschal vom Land überwiesen. Um die weiteren Mittel zu erhalten, will die Stadt einzelne Fördertöpfe „anzapfen“.

Gespräch mit Spitzen der Ratsfraktionen

In einem Gespräch mit den Spitzen der Ratsfraktionen hat Oberbürgermeisterin Susanne Lippmann am Donnerstag die Förderschwerpunkte vorgestellt. Danach sollen insgesamt 662 000 Euro in die Fassade des Schiller-Gymnasiums fließen. Außerdem ist geplant, für 303 000 Euro die Fenster der Schule zu sanieren. Für die Dachsanierung des Zwischenbaus sind 32 000 Euro vorgesehen. Ebenso sollen drei zusätzliche Unterrichtsräume (Kosten 135 000 Euro) aus Mitteln des Konjunkturpakets finanziert werden.

„Die Schulen sind eindeutig der Schwerpunkt“, erläutert Lippmann. „Ich bin sehr froh, dass wir hier durch das Konjunkturpaket noch mehr als ohnehin schon geplant tun können.“ Bereits im Haushalt 2009 hatte die Stadt ca. 3,7 Millionen Euro für die Schulen veranschlagt.

Was im Einzelnen aus Mitteln des Konjunkturpakets vorgesehen ist:

Am Viktoria-Luise-Gymnasium soll die Holzdecke der Sporthalle erneuert werden, die Decke soll energiesparende Leuchten erhalten. Kosten: 211 000 Euro.

Die Hermannschule soll für 138 000 Euro für eine neue Heizungsanlage erhalten.

Die Erneuerung der Heizungsanlage an der Papenschule schlägt mit 106 000 Euro zu Buche.

Für die Nils-Stensen-Schule stehen 261 000 Euro für neue Fenster bereit.

56 000 Euro kostet die Sanierung der Fenster an der Basbergschule.

Für die Ausstattung von Schulen mit interaktiven Tafeln und Laptops sowie für die technische Infrastruktur in den Schulen sind 311 000 Euro eingeplant.

Insgesamt 212 700 Euro sollen in die Sanierung von Fachunterrichtsräumen fließen; welche Schulen berücksichtigt werden, steht allerdings noch nicht fest.

Die Erneuerung der Hochzeitshaus-Terrasse, die bei den Planungen zur Erneuerung der Fußgängerzone bislang nicht mit abgedeckt ist, soll nach dem Willen der Oberbürgermeisterin ebenfalls aus Mitteln des Konjunkturpakets ermöglicht werden. Hierfür ist ein Betrag in Höhe von 425 000 Euro vorgesehen.

Das Konjunkturpaket, so Lippmann, biete auch die „große Chance“, beim Umbau des Museums draufzusatteln: Die Aufbereitung der Rattenfängersage und die Schaffung von Möglichkeiten spielerischen Lernens historischer Inhalte könnten mit 315 000 Euro finanziert werden.

140 000 Euro sollen nach Lippmanns Vorstellungen für den Bau von überdachten Fahrradabstellplätzen am Bahnhof bereitgestellt werden. In städtischen Immobilien wie Rathaus, Weserbergland-Zentrum, Rattenfänger-Halle, Betriebshof, Südbad und Stadion sowie in Schulgebäuden soll ein elektronisches Info-System installiert werden, das den Energieverbrauch auswertet und der Verwaltung beim Energiesparen hilft. 120 000 Euro sind hierfür vorgesehen.

Größter Posten ist die energetische Sanierung der Sporthalle Nord für insgesamt 1,8 Millionen Euro.

Über die Maßnahmen im Rahmen des Konjunkturpakets II entscheidet der Rat der Stadt in einer Sondersitzung am 22. April.



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