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Fehler im Flyer zum Weihnachtsmarkt

Geister-Toilette und andere Mysterien am Dewezet-Lesertelefon

HAMELN-PYRMONT. Aus dem Glühweingenuss können dringende Bedürfnisse entstehen. Da ist es schlecht, dass im Infoblatt der Hamelner Touristiker zum Weihnachtsmarkt auch die WC-Anlage am Tiefgaragen-Zugang der Rattenfänger-Halle ausgewiesen ist, meint Friedrich-Wilhelm Grupe. Denn diese Toilette ist geschlossen.

veröffentlicht am 28.11.2018 um 06:00 Uhr

Der Weihnachtsmarktprospekt verweist auf die Toilettenanlage am Europaplatz, die seit langem geschlossen ist. Foto: Dana
Marc Fisser

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Marc Fisser Reporter / Newsdesk zur Autorenseite

Es hat dort vor längerer Zeit gebrannt. Die Sanierung habe begonnen, sagt eine Rathaus-Sprecherin: „Wir gehen von einer Eröffnung im Frühjahr aus.“ Die HMT bedauert den Irrtum – und verweist ersatzweise auf das WC, das sich in der Tiefgarage befindet.

Bert Schäfer sieht eine Stolpergefahr am Toilettenabgang des Hochzeitshauses. „An der obersten Stufe fehlt eine Aluminiumleiste, die Kante bröckelt.“ Das müsse schnell repariert werden, damit niemand fällt. Die Stadt hat es notiert.

Für die Bushaltestelle an der Fischbecker Landstraße wurde auf der Fahrbahn Bitumen statt Beton verbaut. „Beton ist doch bisher immer als tragfähiger bezeichnet worden?“, wundert sich Andreas Höpfner. „Das ist grundsätzlich richtig“, antworten die städtischen Straßenbau-Experten. Doch hier entspreche der Aufbau den Vorgaben für eine Bundesstraße und sei „genauso tragfähig und haltbar“. Zugleich sei der Aufwand für die Unterhaltung geringer, „weil hier keine Fugen regelmäßig ausgebessert werden müssen“. Das Geld komme vom Land und vom Landkreis – und die förderten die Versionen in Beton kaum noch.

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Auf der Hastenbecker Landstraße in Afferde sind Zählplatten montiert worden. „Wofür?“, fragt Dieter Pook. Die Stadt ermittelt damit das Verkehrsaufkommen mit Blick auf die mögliche Erweiterung des Gewerbegebietes Langes Feld und dem eventuellen Bau einer Linksabbiegespur.

Die hohe Verkehrsbelastung der Deisterstraße war Thema beim „Südstadtforum“, zu dem die Stadt eingeladen hatte. Rainer Piske schlägt vor, das Gesamtgewicht für Laster, die stadteinwärts fahren, auf 7,5 Tonnen zu begrenzen; schwerere könnten über die Basbergstraße rollen, diese sei seinerzeit für Militärtransporte ausgelegt worden. Im Basbergviertel und in der Nordstadt wird allerdings ebenfalls über den Schwerverkehr gestöhnt – und auf die Deisterstraße als Bundesfernstraße verwiesen.

Mit Blick auf die vom Bund geplante Elektrifizierung der Bahnstrecke Hameln–Elze sagt Heinz-Günther Berle aus Hessisch Oldendorf: „Auf die hysterischen Abwehrreaktionen im Landkreis kann man nur mit Ironie reagieren.“ Berle hofft auf Verbesserungen für den Personenverkehr zwischen Löhne und Elze. Er befürchtet aber andererseits, dass der Wechsel beim Betrieb der S-Bahn Hannover von der Deutschen Bahn zur Nordwestbahn Nachteile haben könnte. „Das Gespräch mit den DB-Mitarbeitern im Hamelner Bahnhof ist immer sehr konstruktiv.“ Ob die NWB nach der Umstellung Ende 2021 auch eine solche Auskunftsqualität vor Ort biete oder nur Fahrkarten-Automaten aufstelle? „Das wäre ein Verlust“, meint Berle.

Monika Tönebön aus Tündern berichtet von „rücksichtslosen Radfahrern“: In zunehmenden Maße handele es sich um ältere Herrschaften, die mit einem E-Bike unterwegs sind. Ohne zu klingeln, rasen sie auf dem kombinierten Geh- und Fahrradweg an ihr vorbei und beschimpfen sie, wenn sie nicht schnell genug zur Seite geht. Einige E-Biker könnten mit ihrem Fahrzeug nicht richtig umgehen und seien mit Ausweichmanövern überfordert.

Peter Schaper hat in der Umgebung der Klein Berkeler Grundschule beobachtet, dass die Straßenbeleuchtung ungünstig geschaltet ist. Wenn die Kinder morgens ankommen, seien die Laternen bereits aus, wenn sie ab 16.30 Uhr auf dem Heimweg sind, noch nicht an. Die Stadtmitarbeiter erklären, die Steuerung für ganz Hameln erfolge zentral über einen Dämmerungsschalter auf dem Betriebshof in der Südstadt; aktuelle Probleme seien ihnen nicht bekannt.

„Am Ohrberg ist noch immer ein Restaurant ausgeschildert, obwohl es das seit Jahren nicht mehr gibt“, ist Walter Büsing aus Ohr erstaunt: „Man wird in die Irre geleitet.“ Er appelliert, das Schild zu demontieren. Die Gemeinde Emmerthal verspricht, sich darum zu kümmern.

Marianne Voges ärgert sich darüber, dass die Temperaturanzeige am Rathaus defekt ist. „Wird das mal repariert?“, möchte sie wissen. Ein Handwerker sei beauftragt, habe zurzeit aber keine Kapazitäten frei, sagt die Stadtsprecherin.



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