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Geisterschiff treibt auf der Weser

veröffentlicht am 04.05.2009 um 18:36 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:37 Uhr

Geisterschiff

Großenwieden (ube). Ein 18 Meter langes und zehn Tonnen schweres Bauhüttenschiff des Wasser- und Schifffahrtsamtes Hameln ist am späten Sonntagabend führerlos auf der Weser in Richtung Rinteln getrieben. Unbekannte sollen den Prahm, der unterhalb von Fuhlen an einer ehemaligen Verladerampe vertäut war, losgemacht haben. Die Wasserschutzpolizei Hameln ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs in den Schiffsverkehr.
 Um 21.25 Uhr meldete ein Mann der Leitstelle der Polizei, er stehe auf einem Parkplatz bei Rumbeck und habe soeben „einen Kahn gesehen“, der ohne Besatzung auf dem Fluss treibe. Der Disponent informierte umgehend die Feuerwehr. Kurz darauf heulten in Großenwieden die Sirenen, piepten in Hessisch Oldendorf die Funkmelder der Feuerwehrleute. Die Freiwilligen ließen wenig später an der Großenwiedener Fähre zwei Motorboote zu Wasser, machten sich aber auch mit Fahrzeugen und zu Fuß auf die Suche nach dem Geisterschiff.



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