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Sana-Klinik darf sich babyfreundliches Krankenhaus nennen / Niedergelassene Ärzte und Hebammen unterstützen

Gegen den Trend: Zahl der Geburten gestiegen

Hameln (red). Die Geburtshilfe im Sana-Klinikum hat sich erneut erfolgreich überprüfen lassen, um das WHO-Unicef-Zertifikat „babyfriendly hospital“ weiter tragen zu dürfen. Die Erstzertifizierung fand 1995 statt.

veröffentlicht am 11.12.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 01:21 Uhr

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Dazu wurden außer der Kontrolle der Stillstatistik und außer der Mitarbeiterprüfung 20 Schwangere und junge Mütter befragt, ob sie im Sinne der WHO-Unicef-Initiative versorgt und geschult wurden, um eine optimale Versorgung ihres Neugeborenen zu erlernen.

Ziel ist es, dass in den ersten Lebenstagen eine enge Beziehung zwischen Mutter und Kind entsteht, um das (über-) lebenswichtige Urvertrauen beim Kind anzulegen, das für eine stabile Gesundheit und ein glückliches Leben notwendig ist. Die Natur gibt zwar Unterstützung durch Glückshormone, aber die Beziehung muss erst aufgebaut werden, damit sie ein Leben lang hält. Die Frühförderung dieser Beziehung, das „bonding“, ist der wichtigste Inhalt der babyfreundlichen Krankenhäuser. Unterstützt wird dieses durch sofortigen Hautkontakt zwischen Mutter und Kind, das frühe Anlegen an die Brust, Förderung der Milchbildung, Erlernen der Signale des Kindes, das Finden einer gemeinsame Sprache, keine Trennung zwischen Mutter und Kind oder die Förderung des Selbstvertrauens der jungen Eltern. Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus haben die niedergelassenen Hebammen die Aufgabe, die Eltern zu unterstützen und bei Störungen helfend einzugreifen. Wichtig ist aber auch schon eine gute Vorbereitung der Eltern auf die Geburt und die Zeit danach durch niedergelassene Frauenärzte und Hebammen. „Wir sind stolz, dass wir über 1100 Kindern zur Welt verhelfen und dass die Geburtenzahlen gegen den Trend gestiegen sind“, so Chefarzt Dr. Thomas Noesselt.



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