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Das passiert immer mal wieder, ist aber nicht wirklich das, was man einen Beinbruch nennt: dass nämlich zwei Frauen ein identisches Ballkleid tragen. In diesem Fall traf es Renate Butte, Ehefrau von Landrat Rüdiger Butte. Sie erschien zur Sport-Gala in einer Robe im modisch topaktuellen Boho-Look. Eine andere Dame allerdings auch. Renate Butte trug’s mit Fassung – nach Hause fahren und sich umziehen, das wolle sie deswegen nicht, erklärte die Politiker-Gattin.

veröffentlicht am 07.02.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 10.11.2016 um 19:21 Uhr

Voller Einsatz: Julian Mau und Janine Herrmann interviewen Ballg
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Eine andere wäre fast gar nicht gekommen: Bürgermeisterin Ursula Wehrmann hatte nämlich an diesem Abend eigentlich eine andere Einladung, bei der sie auch bereits zugesagt hatte: Sie sollte dem Karnevalsverein CCH die Ehre geben, der im Hotel „Stadt Hameln“ feierte. Da aber Oberbürgermeisterin Susanne Lippmann verhindert war, musste die Fraktionschefin der Grünen im Hamelner Rat die Stadt bei der Sport-Gala repräsentieren. Sie hat den Narren aber versprochen, einer weiteren Einladung am kommenden Sonntag Folge zu leisten. Zumal sie bei solchen Gelegenheiten gern eine Art Büttenrede hält.

Der Werbeleiter der Sparkasse Weserbergland konnte sich an diesem Ballabend endlich entspannen: Nach wochenlangen Vorbereitungen genoss Bernhard Kruppki den Ball mit Lebensgefährtin Renate in vollen Zügen. Punkt Mitternacht legte der Banker dann auch seine schwarze Fliege ab – und tauschte sie gegen eine pinkfarbene aus Kunststoff, um dem Motto des Abends gerecht zu werden. Pink war schließlich der Teppich, über den alle Ballgäste an diesem Abend wandelten.

Schwarz hingegen war die Farbe, die Anke Rettkowski für ihr Kleid gewählt hatte. Die Produzentin des Rattenfänger-Musicals „Rats“ (sie zeichnet in Bodenwerder auch für das Münchhausen-Musical verantwortlich) hatte ein Kleid mit extrem tiefem sexy Rückenausschnitt gewählt. Während die Herren der Schöpfung ihre Kehrseite à la „J.Lo“ (Jennifer Lopez) bewunderten, war Anke selbst allerdings nicht so ganz mit ihrem Outfit zufrieden: Auf ihrem Po, habe die Mutter immer gesagt, könne man Skat spielen.

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Musste den Karnevalisten einen Korb zugunsten der Sport-Gala geben: Hamelns Bürgermeisterin Ursula Wehrmann mit Ehemann Otto. Foto: nls

Für Julian Mau war’s eine Premiere: Der Mitarbeiter der Dewezet, der an diesem Abend gemeinsam mit Janine Herrmann und Adam Creutzfeldt im Foyer und in den Bars fürs Video moderierte, hatte sich eigens für das festliche Ereignis einen schwarzen Anzug gekauft, Smokinghemd und Fliege inbegriffen. Bei der hatte er allerdings häufiger an diesem Abend mit der Tücke des Objekts zu kämpfen. Und die Frage, ob man die Ecken des Hemdes nun unter oder über der Fliege trägt, konnte ihm auch niemand wirklich schlüssig beantworten.

Eigentlich ist er jemand, der schon von Berufs wegen das Rauchen ablehnen müsste. Dennoch sah man Dr. Hermann Niederhut mit Gattin Petra hin und wieder im eigens eingerichteten Raucherraum neben dem Spiegelsaal. Andere Ballgäste vermuteten allerdings, dass es sich bei der Packung, die er dabei hatte, um Mentholzigaretten gehandelt hat – Aroma wie ein Waldspaziergang gewissermaßen. Genau konnte man das aber wegen der dichten Rauchschwaden im Raum nicht erkennen. Immerhin: So musste der Mediziner sich diesmal ausnahmsweise nicht auf das sonst übliche Schnorren verlegen.

Scherben bringen bekanntlich Glück. Trotzdem war Michaela Schostag am Samstag keineswegs glücklich, jedenfalls nicht sehr lange. Die Torhüterin der Handballer des MTV Rohrsen war zwar unter großem Jubel ihrer Teamkameradinnen zur „Sportlerin des Jahres“ gewählt worden, hatte aber schon kurz nach der feierlichen Ehrung ihre wertvolle Trophäe so unglücklich fallen lassen, dass sie zerbrach. Naja – es bleiben ihr ja immer noch Ruhm und Ehre.

Eigentlich gehört er zu den bestangezogenen Männern dieser Stadt, der sich so manches Mal als Trendsetter fühlen durfte. Bei der Sport-Gala am Samstag aber sah man Klaus Arnold weder im schwarzen Anzug noch im Smoking, sondern diesmal recht casual. Das aber hatte durchaus seinen Grund: Der frühere Chef der Hamelner Stadtwerke und Kreistagspolitiker der CDU kam nämlich erst zu später Stunde – er war vorher bei den Ruderern gewesen und hatte einen Ballbesuch ursprünglich gar nicht eingeplant.

Nicht nur auf der Tanzfläche – auch hinter den Kulissen wurde bei der Sport-Gala gehörig gewirbelt. Schon Monate vor dem Ball der Bälle bereiteten Claudia Bubat, Maja Jelkmann und Heinz Dziadek von der Dewezet-Verkaufsförderung alles für die Großveranstaltung vor. Die IT-Abteilung rund um Sven Hollmann, Philipp Kräkel, Michael Schaake, und Andreas Meier brachte ihr technisches Know-how ein, arbeitete Hand in Hand mit den Experten vor Ort und saß auch an dem Abend selbst in der Regie. Ohne (Erinnerungs-)Fotos aber wär’ alles nur halb so schön: Dana Pollok, Nils Propfen und Heiko Gropp waren pausenlos im Einsatz – und knipsten, knipsten, knipsten, was das Zeug hielt...

Rückenansicht wie bei „J.Lo.“: Musicalproduzentin Anke Rettkowski (links), daneben Landratsgattin Renate Butte mit ihrer Ballrobe, die es gleich zweimal gab. Sie nahm’s gelassen. Fotos: gro

Michaela Schostag vom MTV Rohrsen, Sportlerin des Jahres, mit ihrer zerbrochenen Trophäe.

Foto: nls



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