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94 Prozent Auslastung

Gefeiertes Musical: „Der Medicus“ lockt über 19.300 Besucher

HAMELN. Am Donnerstag steht das Ensemble von „Der Medicus“ zum letzten Mal auf der Hamelner Theaterbühne. Harald Wanger, Geschäftsführer der Hameln Marketing und Tourismus GmbH, sagt: „Eine großartige Spielzeit, die viele Zuschauer fasziniert hat.“ Über 19.300 Besucher wurden gezählt – eine Auslastung von 94 Prozent.

veröffentlicht am 03.01.2019 um 15:37 Uhr
aktualisiert am 03.01.2019 um 19:20 Uhr

Am Donnerstagabend zum letzten Mal auf der Hamelner Theaterbühne: das Ensemble von „Der Medicus“. Foto: DANA
Muschik, Moritz

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Moritz Muschik Volontär zur Autorenseite

Ein bisschen Wehmut ist bei Harald Wanger schon dabei, wenn er über das Ende der „Medicus“-Saison in Hameln spricht. „Wir sind sehr dankbar und berührt“, sagt der Geschäftsführer der Hameln Marketing und Tourismus GmbH (HMT). Was das Ensemble und das Spotlight-Team an Spielfreude und Professionalität abgeliefert hätten, sei überwältigend. Die Bilanz: über 19.300 Zuschauer und eine Auslastung von 94 Prozent. „Das gab es in dieser Form noch nicht“, so Wanger.

Bei den vorangegangenen Musicals in Hameln lag die Auslastung nach HMT-Informationen zwischen 80 und 88 Prozent. Das Musical „Die Päpstin“ sahen im September 2013 zum Beispiel knapp über 10.000 Zuschauer, was einer Auslastung von rund 88 Prozent entsprach. Allerdings wies das Theater zu dieser Zeit auch etwas mehr Sitzplätze auf. Und mit 17 Vorstellungen gab es 13 Shows weniger als bei „Der Medicus“ jetzt. Ein konkreter Vergleich ist zudem schwierig, weil die Aufführungen nun erstmals von Mitte Dezember bis Anfang Januar stattfanden – also auch über die Weihnachtsfeiertage und Neujahr. Das hat sich laut Wanger aber bewährt. Auch Stadtmanager Dennis Andres und Theaterdirektor Wolfgang Haendeler hatten den Zeitraum rund um Weihnachten und Silvester schon im Vorfeld als Zugpferd gesehen.

Zufrieden mit der „Medicus“-Spielzeit in Hameln ist auch Produzent Peter Scholz von Spotlight Musicals: Die Begeisterung der Zuschauer sei außergewöhnlich groß. „Bei Eventim.de erreichte die Hamelner Inszenierung ausschließlich Maximalbewertungen, was uns stolz macht“, so Scholz. Die Rückmeldungen auf den Bewertungsbögen stützen das positive Feedback: Fast durchgängig seien Bestnoten von den Musicalbesuchern vergeben worden. „Unser Team hat sich in Hameln sehr wohl gefühlt und das Theater hat wieder gezeigt, dass es sehr gut geeignet ist für große Produktionen“, erklärt Scholz.

30 professionelle Darsteller und elf gecastete Kinder standen während der Spielzeit auf der Hamelner Theaterbühne. Sie präsentierten die Inszenierung des Weltbestsellers von Autor Noah Gordon, dessen Sohn Michael neben anderen Promis wie Schirmherr Prof. Madjid Samii und Scorpions-Frontmann Klaus Meine zur Premiere gekommen war. In der Geschichte geht es um den Engländer Rob Cole, der im London des frühen Mittelalters aufwächst und die Geheimnisse der Medizin erlernen will. In der abendländischen Welt ist dieses Wissen nicht verfügbar und so begibt er sich auf eine gefährliche Reise nach Persien, um dort bei Ibn Sina, dem größten Medicus seiner Zeit, zu studieren. Weil ihm dies als Christ jedoch versagt bleibt, gibt er sich als Jude aus, riskiert sein Leben.

„Ein sehr faszinierendes Stück“, sagt HMT-Chef Wanger. Der Musicalstandort Hameln soll nun weiterentwickelt werden. Die nächste Spielzeit steht auch schon fest: Vom 13. bis 31. Dezember 2019 kommt „Die Päpstin“ zum dritten Mal nach Hameln.



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