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Schienen, Baustellen und Bushaltestellen beschäftigen unsere Leser

Gefährliche und laute Gleise

Hameln. Mobilität in vielerlei Ausprägungen war gestern das Hauptthema am Dewezet-Lesertelefon.

veröffentlicht am 08.04.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 22:41 Uhr

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Autor:

von nicole trodler
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Heinz-Werner Kluge aus Hameln mahnt bei einer Überquerung der Bahngleise am Guten Ort zur Vorsicht. Die Schienen, die dort schräg über die Fahrbahn verlaufen, seien nicht mehr richtig abgedeckt – eine große Unfallgefahr, sagt Kluge. Seine Frau sei bereits schwer gestürzt. Bei den Stadtwerken, die in Hameln für einige Kilometer Industriebahnstrecke verantwortlich sind, ist dieses Problem bekannt. Die Gummiprofile zur Abdeckung seien jedoch nicht mehr so leicht zu bekommen. Man arbeite daran, die Profile oder ein geeignetes Ersatzmaterial schnellstmöglich zu beschaffen. Bis dahin seien Infoschilder angebracht worden.

Annelie Rumpfkeil aus Hameln lebt gemeinsam mit ihrem Mann schon seit Jahrzehnten an den Bahngleisen. Das stete Durchfahren der S-Bahn und auch des Güterverkehrs ist das Ehepaar also gewöhnt. Seit dem letzten Jahr allerdings sei der Lärm kaum mehr zu ertragen, klagt Frau Rumpfkeil: „Es ist der Horror.“ Damals seien hinter ihrem Grundstück zwei Durchlässe für den Flutgraben der Hamel angelegt worden. Ein unbeabsichtigtes Nebenprodukt dieser Arbeiten sei eine Delle in den Schienen – der Quell des neuen Lärms. Die Bahn will die Beschwerde nun prüfen.

Helga Hecker aus Hope erhofft sich eine Verbesserung für die Bushaltestelle Sportplatz. Diese ist nicht barrierefrei und es gibt weder ein Bushäuschen noch eine Sitzmöglichkeit. Bei den Öffis und auch bei der Stadt Hameln sind die Probleme bekannt. Mit einer Lösung sei aber frühestens 2017 zu rechnen, heißt es vom Stadtsprecher. Im nächsten Jahr würden erst einmal sechs andere Bushaltestellen auf der Tagesordnung stehen.

Lothar Sczuplinski aus Hameln ärgert sich, wie nach seinen Angaben auch seine Nachbarn, über eine Baustelle an der Ecke Blumenweg/Breslauer Allee. Seit Mitte Januar werde hier gebaut, seit fast einem Monat gebe es keinen Fortschritt zu beobachten. Der Eindruck trügt nicht, nach Angaben der Stadtwerke sollten die Arbeiten bereits vor Ostern abgeschlossen sein. Lieferprobleme beim Straßenbaumaterial und Sturmtief Niklas hätten den Zeitplan jedoch durcheinandergebracht. Nun werde die Baumaßnahme aber kurzfristig bis Mitte April beendet sein.

Am Guten Ort fehlen gerade die Gummiprofile zur Schienenabdeckung. Vorsicht beim Überqueren!Dana



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