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Gefährliche Raupe breitet sich auch in Niedersachen aus

veröffentlicht am 26.04.2012 um 14:21 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:34 Uhr

Hameln (kar). Harmlos sehen sie aus, fast niedlich - doch die Raupen des Eichenprozessionsspinner-Schmetterlings sind hochgiftig und können durch das Nesselgift in ihren Brennhaaren bei Menschen gefährliche Allergieschübe auslösen. Experten warnen vor den Insekten, denn ab Ende April schlüpfen sie wieder. Auch in Niedersachsen sind sie auf dem Vormarsch.

Schon ein geringer Kontakt kann zu Juckreiz, Schüttelfrost und Schwindel führen, die langen Brennhaare der Raupe, die das Nesselgift enthalten, brechen leicht und können durch Luftströmungen über weite Strecken getragen werden. Eine winzige Berührung mit so einem giftigen Härchen reicht aus, um beim Menschen schwere Allergien und Hautentzündungen auszulösen. Schon beim Einatmen der Brennhaare kann es zu Atemnot, Asthma und hohem Fieber kommen.

„Finger weg von haarigen, pelzigen Raupen“, sagt denn auch Stadtförster Ottmar Heise. Die sehen zwar meistens recht hübsch aus, die Haare aber seien ein Fraßschutz und signalisieren: „Achtung, ich bin giftig.“

Raupendermatitis: Das Nesselgift der Tiere führt zu Hautrötungen und -entzündungen. Es kann hohes Fieber, Asthma und schwere Allergieschübe auslösen.

Ob es die Eichenprozessionsspinner auch in den Wäldern um Hameln gibt und was bei Kontakt zu tun ist, lesen Sie in der Dewezet.



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