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Dewezet-Leser bemängeln Schlaglöcher und defekte Laternen

Gefährliche Löcher im Beton

HAMELN. Die Verkehrssicherhheit und die hohe Kosten für Hamelns Internetpräsenz – das waren die Themen unseres Lesertelefons am Dienstag.

veröffentlicht am 05.12.2017 um 18:30 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 19:30 Uhr

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Jens Spickermann

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Jens Spickermann Volontär zur Autorenseite

Ein Loch im Untergrund kann einem Fahrradfahrer schnell zum Verhängnis werden. Deswegen warnt Rolf Bredemeyer, dass aus dem Radweg auf der Thiewallbrücke ein Betonbrocken herausgebrochen sei: „Da ist ein richtiges Loch, ungefähr 10 × 25 Zentimeter groß.“ Seit ein paar Wochen befinde sich das Loch, wenn man stadteinwärts fährt, an der ersten Fuge zwischen den Betonplatten, sagt der Hamelner.

„Wir bedanken uns für den Hinweis und werden uns darum kümmern“, verspricht Thomas Wahmes, Pressesprecher der Stadt.

Dewezet-Leser Jörg-Olaf Schwekendiek wundert sich darüber, dass die Stadt Hameln im Frühjahr einerseits 160000 Euro für einen neuen Internetauftritt ausgeben habe, andererseits kein Geld für die Sumpfblume und einen Sozialarbeiter bereitstellen könne. „So eine Internetseite ist ein mediales Standartprodukt, das in den vergangenen Jahren immer günstiger geworden ist“, sagt der Emmerthaler. „Die Stadt hat sich abzocken lassen.“ Eine so hohe Summe für eine schlichte Internetpräsenz sei „befremdlich“, weil eine IT-Fachkraft einen üblichen Stundenlohn von 50 bis 100 Euro habe und für einen Betrag von 160000 Euro neun bis zehn Monate durcharbeiten könnte. „Die Kosten sind nicht hoch, sondern marktüblich, beziehungsweise deutlich günstiger als marktüblich“, schreibt die Stadt auf Nachfrage. Außerdem habe der Preis für die Erstellung der Internetpräsenz nur 81500 Euro betragen. Die 160000 Euro kämen zustande, wenn auch beispielsweise die Servermiete und Schulungskosten eingerechnet würden. Es sei ein aufwendiges Vergabeverfahren durchgeführt worden, bei dem nur ein Bewerber ein günstigeres Angebot eingereicht habe, mit dem die Stadt aber nicht zufrieden gewesen sei, schreibt Wahmes. Er betont außerdem die besondere Bedeutung des Internetauftritts als „Visitenkarte der Stadt“.

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Um die Sicherheit im Straßenverkehr macht sich Günther Brunow aus Brünnighausen Gedanken. Auf der Bundesstraße 442 von Coppenbrügge nach Hachmühlen sei vor der Kreuzung Brünnighausen-Bäntorf vor mehreren Wochen ein Tempo-50-Schild verschwunden. Vor der Kreuzung befinde sich eine Kurve, sodass die Bundesstraße für den einbiegenden Verkehr schlecht einsehbar sei. Deswegen sei es hochgefährlich, wenn dort schnell gefahren wird, sagt Brunow. „Wenn ich darüber nachdenke, was da passieren kann, graut mir schon jetzt.“ Nachdem er die Polizei und die Kreisverwaltung benachrichtigt habe, sei das fehlende Schild aber nicht ersetzt worden, sondern die dahinter liegende 50-Aufhebung durch ein Tempo-70-Aufhebungsschild ausgetauscht worden. Die 50-Zone sei also komplett durch Tempo 70 ersetzt werden. Das kann Brunow nicht nachvollziehen und er ärgert sich darüber.

Defekte Lampen an der Außentreppe des Parkhauses Rondell und an der Treppe der Rathaus-Tiefgarage sind einem anderen Dewezet-Leser aufgefallen. Besonders für Schulkinder, die dort die Straße überqueren, sei die Beleuchtung an der Rondell-Außentreppe wichtig, sagt er.

Man wisse bereits Bescheid und werde die Lampen reparieren, sobald die benötigten Ersatzteile eingetroffen seien, teilen die Stadtwerke auf Nachfrage mit.

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