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Heute: Höheres Diabetes-Risiko durch verschmutzte Luft

veröffentlicht am 05.10.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 09.11.2016 um 21:21 Uhr

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Elisabeth B. (54) aus Hameln fragt: „Ich habe kürzlich gelesen, dass man durch Luftverschmutzung zuckerkrank werden kann. Ist das ein Märchen oder eine schreckliche Wahrheit?

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Dr. Werner G. Gehring antwortet: Es deutet alles darauf hin, dass die Nachricht stimmt, denn: Frauen, die nahe einer verkehrsreichen Straße wohnen, haben einer Studie zufolge ein stark erhöhtes Risiko, an Diabetes mellitus zu erkranken. Diesen unangenehmen Zusammenhang zwischen Luftverschmutzung und der häufigen Stoffwechselkrankheit haben jüngst Wissenschaftler des Deutschen Diabetes-Zentrums in Düsseldorf bestätigt. Fast 1800 Frauen im Alter zwischen 54 und 55 Jahren nahmen an der Langzeitstudie teil. Um Auskunft über die verschmutzte Luft in ihrem Wohnort zu erhalten, wurden Stickstoffoxid- und Feinstaubwerte gemessen. Fünf Jahre nach Beginn der Studie kam es zu ersten Erkrankungen an Diabetes mellitus des Typs 2. In den folgenden 15 Jahren erkrankten weitere Frauen an dieser Stoffwechselkrankheit, sodass insgesamt 10,5 Prozent der Studienteilnehmerinnen zum Ende der Studie eine Diabetes-Erkrankung aufwiesen.

Im Ergebnis zeigte sich, dass Frauen, die sehr nahe einer luftverschmutzten Straße wohnten, ein um etwa 40 Prozent erhöhtes Diabetes-Risiko zeigten. Die Wissenschaftler nehmen an, dass verschmutzte Luft die Entstehung entzündlicher Prozesse im Körper erhöht. Ein spezieller Entzündungsmarker könnte sich daraufhin im weiblichen Körper erhöhen, was das Risiko für Diabetes ansteigen lassen könne. Genauere Zusammenhänge müssten zwar noch erforscht werden, heißt es. Fest steht jedoch, dass durch entsprechende chronische Entzündungsherde in den Atemwegen eine erhöhte Anfälligkeit für Diabetes bedingt sein kann. Bisher wurden im Rahmen der Studie nur Frauen untersucht. Es ist jedoch anzunehmen, dass auch bei Männern erhöhte Luftverschmutzung zum Diabetes führen kann.

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