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Meldeanlage in Fischrestaurant warnt vor Kohlendioxid

Gasalarm in der Fußgängerzone

Hameln. Gasalarm in der Hamelner Innenstadt: Schwere Feuerwehrfahrzeuge müssen sich mit eingeschaltetem Blaulicht und Sirene ihren Weg durch die belebte Bäckerstraße freimachen. Ziel der Feuerwehr: die Straße Himmelreich. Dort hat gestern Nachmittag eine Gas-Meldeanlage Alarm ausgelöst. Die hochsensible Anlage reagiert auf erhöhte Konzentrationen an Kohlendioxid, meldet mit einem dauerhaften Piepton.

veröffentlicht am 06.08.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:22 Uhr

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Frank Neitz

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Frank Neitz Reporter / Fotograf zur Autorenseite
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Einsatzort der Feuerwehr ist der Kellerraum eines Fischrestaurants. Der Filialleiter des Gastronomiebetriebes war zuvor auf den Alarm aufmerksam geworden und hatte die Leitstelle informiert. In dem Raum werden alkoholfreie Getränke mit dem Gas aufbereitet. Eine zehn Kilogramm schwere Flasche ist im Keller gelagert.

Einsatzkräfte rüsten sich mit Pressluftatemgeräten aus, werden von Karl-Friedrich Coerdt vor ihrem Gang in den Keller mit der Lage vertraut gemacht. Die Männer sind mit Explosionswarngeräten ausgerüstet, können allerdings mit diesen Spezialmessgeräten auch Konzentrationen von Sauerstoff, Kohlenmonoxid und Kohlendioxid feststellen.

Wenig später gibt es Entwarnung. Die Einsatzkräfte haben die Gasflasche zugedreht. Kohlendioxid in der Kellerluft können die Einsatzkräfte nicht messen. Der Sauerstoffanteil beträgt 20,9 Prozent – das ist normal. Die Feuerwehrleute gehen von einer Fehlalarmierung aus.

Das Restaurant blieb während des Einsatzes geöffnet. Der Speiseraum ist nicht mit dem Keller verbunden. „Kohlendioxid ist schwerer als Luft, sammelt sich unten“, erklärt Einsatzleiter Andreas Zerbe. Da das Gas ist 1,5-mal schwerer als Luft ist, sind tiefer gelegene Räume, Keller und Schächte von Gasalarmen besonders betroffen.

Im Fischrestaurant liegt der Keller deutlich tiefer als die dazugehörigen Gasträume. Das Kohlendioxid hätte nicht in diese Räume strömen können. Zerbe spricht dem Restaurantbetreiber ein Verbot aus, die Anlage weiterzubetreiben, bis eine Fachfirma eine Wartung durchführt.

Einsatzleiter Andreas Zerbe und Wachabteilungsführer Karl-Friedrich Coerdt sind auf dem Weg zum Einsatzort. In einem Restaurant soll Kohlendioxid ausgetreten sein. fn



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