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Jede Menge Sangesfreude und Talent: Gemeinschaftskonzert im Weserberglandzentrum

Gar nicht daneben: Chorgesang im Sechserpack

Hameln. „Drum singe, wem Gesang gegeben, wer’s nicht kann, singt halt daneben.“ So die Redensart. Doch was die Sängerinnen und Sänger der sechs Chöre beim Gemeinschaftskonzert von Kreischorverband und Chorverband Niedersachsen/Bremen im voll besetzten Weserberglandzentrum zu Gehör brachten, war alles andere als daneben.

veröffentlicht am 18.05.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 11.11.2016 um 21:21 Uhr

Gekonnter, fetziger Jazzgesang: Egon Ziesmann leitet den Jungen

Autor:

Ernst August Wolf
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Zusammen mit Bürgermeisterin Ina Loth genoss Verbandspräsident Hans-Jürgen Ollech sichtlich den Auftakt durch die 1837 vom legendären Pastor Schläger gegründete Hamelner Liedertafel unter der dynamischen Leitung von Swetlana Herold. Mit Kurt Lissmanns „Der Rattenfänger“ boten die Hamelner besten Männergesang mit dem Jägerchor aus dem „Freischütz“ und einem heftig beklatschten englischen Volkslied.

„Wir setzen auf ein breit gestreutes Repertiore, haben Spaß am Singen und guter Unterhaltung“, so der Leiter des Münderaner Liederkranzes, Reinhard Großer. Neben einem Frühlingslieder-Potpourri amüsierten die Münderaner mit der Vertonung eines Heinz-Erhardt-Gedichts.

Erster Höhepunkt dann zweifellos „Ars Cantorum“, der Frauenchor der Polizei Hannover, den deren versierter und vielfach ausgezeichneter Leiter Harald Liese nicht nur mit der „Loreley“, sondern auch mit Cy Colemanns „The Rhythm of Life“ zu Höchstform brachte.

Im zweiten Teil ragte mit dem „Jungen Chor Celle“ eine Gesangsformation heraus, die über die Region hinaus für fetzigen und gekonnten Jazzgesang steht, sich aber auch mit Gospel und deutschem Volkslied profiliert hat. Ob „Beg, steal or borrow“ von den New Seekers oder ein reizend arrangiertes „Am Sonntag will mein Süßer mit mir segeln geh’n“, der junge Chor sprühte nur so vor Sangesfreude.

Verbandschef sehr zufrieden

Mit dem gleichfalls reichlich beklatschten Gifhorner Männerchor endete das von Glenn Walbaum moderierte Chorfest. „Immer mehr Menschen, auch jüngere, wollen leistungsbetonte, sinnvolle Freizeitgestaltung, deshalb legen wir auf Aus- und Fortbildung besonderen Wert“, so Verbandschef Hans-Jürgen Ollech. Für deren Erfolg waren die Beiträge der sechs Chöre hörbarer Beleg.



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