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Tradition verpflichtet: Geflügel hat zum Fest Hochsaison

Gans schön vielseitig

Tradition muss sein. Jedenfalls zum Fest. Und so kommt bei vielen nach wie vor eine leckere Weihnachtsgans auf den Tisch. Wem die zu üppig ist, der kann natürlich auch auf die kleinere Ente ausweichen. Beim Geflügelstand Ewers auf dem Wochenmarkt gibt es sie (und ihre geflügelten Varianten) in vielen Variationen. Wie wär’s zum Beispiel mal mit einer Laufente, die eigentlich eine Wildente ist? Die ist zwar deutlich schlanker als eine „normale“ Ente, nach Auskunft von Joachim Buddensiek, dienstältester Mitarbeiter bei Ewers, allerdings äußerst schmackhaft. „Diese Enten ernähren sich selbst und sind viel im Wasser auf dem gutseigenen Teich von Schönhagen“, sagt er.

veröffentlicht am 19.12.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 10:41 Uhr

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Buddensiek hat schon einen Großteil des Geflügels verkauft – „auf dem Hof hört man kein Geschnatter mehr“. Am Samstag steht er allerdings noch mal auf dem Wochenmarkt. Für kleine Familien oder Singles empfiehlt er übrigens Geflügelteile – Entenbrust oder -keule beispielsweise. Rezepte für Gänsebraten sind äußerst vielseitig, ein gibt dabei kein „Muss“. Hier das Rezept für eine gutbürgerliche Weihnachtsgans:

Zutaten 1 Gans, 4-5 kg, frisch oder gefroren

2 Äpfel, süß

3 Bund Beifuß, getrocknet 500 ml kochendes Wasser

500 ml Fond von der Gans 3 EL Mehl, Typ 405

Salz

Pfeffer

125 g Butter Zubereitung

Arbeitszeit: etwa eine Stunde. Die Gans waschen und trocken tupfen. Als nächstes die Flügel und den Hals abtrennen. Die Innereien und das Fett, das innen ist, entfernen und aufbewahren. Nun die beiden Äpfel vierteln und das Kerngehäuse entfernen. Die Gans mit dem Rücken auf ein tiefes Backblech legen, dann das Fett, die Innereien, den Hals, die Flügel und den Beifuß um die Gans auf das Backblech legen. Die Äpfel in die Gans stopfen. Den halben Liter kochendes Wasser über die Gans gießen. Für rund 30 Minuten in den auf 180 Grad Celsius vorgeheizten Backofen schieben. Anschließend die Gans auf die Brustseite drehen und den Ofen auf 160 Grad zurücksetzen. Das Ganze eine Stunde brutzeln lassen und immer wieder mit dem Sud vom Backblech begießen. Zuletzt die Gans wieder auf den Rücken legen und nochmals eine Stunde bei nur 140 Grad fertiggaren, etwa 15 Minuten vor Garzeitende die Gans mit einer Tasse kaltem Wasser übergießen, dann wird die Haut schön knusprig. Wenn alles fertig ist, die Flügel, den Hals und die Innereien in einer tiefen Pfanne oder einem Topf mit der Butter richtig dunkel braten, dann mit dem Sud aufgießen und etwas einkochen lassen, zum Schluss die Soße sieben und mit dem Mehl abbinden. Dazu passt ein kräftiger Rotwein.

Vom Hamelner Wochenmarkt berichtet Christa Koch

Gänsebraten – ganz klassisch zum Weihnachtsfest. pr



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