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Beschwerden über Schmutz und Unrat in der Stadt Dauerthema am Dewezet-Lesertelefon

Für viele bleibt es das Ärgernis Nummer eins

Hameln (jbr). Dreck und Scherben – zwei immer wieder genannte Themen am Lesertelefon. Über jede Menge Unrat auf dem Werder beklagt sich beispielsweise Waldtraut Schulz aus Hameln. Sie sei am vergangenen Wochenende mit auswärtigen Freunden auf der Weserinsel gewesen, und dort habe alles voller Scherben gelegen. „Wenn dort Veranstaltungen stattfinden, muss es doch auch eine Art Notdienst geben“, meint die Hamelnerin, die so etwas in anderen Städten noch nicht gesehen und sich für die „Touristenstadt Hameln“ geschämt hat.

veröffentlicht am 05.10.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 07.11.2016 um 22:21 Uhr

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Auch Rita Franke ärgert sich: Sie wollte am Wochenende mit einigen Kolleginnen die Facebook-Party in Klein Berkel besuchen. Weil sie und die meisten ihrer Begleiterinnen im Einzelhandel tätig seien und somit länger arbeiten müssten, sollte eine der Freundinnen stellvertretend für alle die Karten an der Abendkasse besorgen. Doch daraus wurde nichts: Nach mehr als einstündigem Anstehen sei die Frau abgewiesen worden. „Karten“ seien nur an anwesende Personen, in Form eines Stempels auf die Haut, ausgegeben worden. Gedruckte Exemplare seien nur im Vorverkauf erhältlich gewesen, so die Antwort der zuständigen Person. Auch auf den Vorschlag, die Stempel auf ein Blatt Papier zu drucken, um sie anschließend an die abwesenden Personen weiterzugeben, sei man nicht eingegangen.

„Ich dachte eigentlich, die Bänke vor der Hochzeitshaus-Terrasse sind zum Sitzen gedacht“, empört sich Marlies Meyer aus Coppenbrügge. „Doch nachdem ich am vergangenen Donnerstag dort Rast gemacht habe, war meine Hose ganz verschmutzt. Die Farbe der neuen Bänke hat auf meine Kleidung abgefärbt. Jetzt muss ich sehen, wie ich das wieder sauber kriege“, so die Rentnerin weiter. Und auch sonst findet sie den Platz vor dem Hochzeitshaus reichlich dreckig: „Überall liegen Zigarettenkippen herum. Es ist unmöglich, dass die Leute keinen Aschenbecher benutzen und ihren Müll überall hinschmeißen.“

Ein Sonderposten-Markt gab der Hamelnerin Erika Hülsen Grund zum Ärgern. Eine Mitarbeiterin des Geschäfts habe am vergangenen Freitag rund vier Euro zuviel für den Einkauf der älteren Dame berechnet. Als die den Irrtum wenig später bemerkt, deswegen erneut den Laden aufsucht und die Differenz erstattet haben will, wird sie unfreundlich abgewiesen – man habe noch nie einen Geldbetrag rückwirkend ausgezahlt. Sie hätte den Bon direkt nach ihrem Einkauf, noch im Laden, überprüfen müssen. Bereits einen Tag später sei da nichts zu machen, lautet die Aussage der Geschäftsleitung.

An der Abendkasse der Facebook-Party in Klein Berkel wurden keine gedruckten Eintrittskarten ausgegeben. Ein Stempel sicherte den Eintritt. Schlecht für alle, die sich eine Karte mitbringen lassen wollten. Foto: Wal.



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