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Für Jüngere ist die DDR kaum vorstellbar

veröffentlicht am 08.11.2009 um 12:13 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:37 Uhr

Mauer

Hameln (CK). „Ich kann mir einfach nicht vorstellen, wie das damals in der DDR war.“ Sagt Sascha Behrens und zuckt ratlos die Schultern. Für den in Bad Pyrmont geborenen Hilligsfelder – er besucht in Hameln das Fachgymnasium Wirtschaft – hat der heutige Tag, der Tag, an dem die Mauer fiel und die Wiedervereinigung in greifbare Nähe rückte, denn auch politisch gesehen eine eher untergeordnete Bedeutung. Für Sascha Behrens ist der 9. November 1989 vielmehr ein Schicksalstag, den er aus einem anderen Grund feiert: Er wird heute 20 Jahre alt.

Das Wenige, das Sascha über die ehemalige DDR und das Leben dort weiß, kennt er aus dem Unterricht in der Schule. Am meisten, sagt der 20-Jährige, hätte ihn vermutlich die Unfreheit und die Bespitzelung durch die Stasi gestört, wenn er selbst in der DDR gelebt hätte. Dass es heute wieder Menschen gibt, die Die Linke wählen, die bekanntlich aus der PDS, der Nachfolgeorganisation der SED, hervorgegangen ist,  stört den Schüle nicht. Jeeder solle wählen, was er möchte, sonst wäre es ja wie in der DDR, meint er.

Ein Stück der Berliner Mauer

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