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Mindener Eventmanager will Veranstaltungsreihe fortsetzen und schreibt offenen Brief an Oberbürgermeisterin

Für ein weiteres „Mystica“ fehlt Stadtmarketing das Geld

Hameln (HW). Hat Mystica 2011 noch eine Chance? Oberbürgermeisterin Susanne Lippmann hat Post bekommen; einen offenen Brief von Helmut Steinbock, der 2009 im Auftrag des ehemaligen Stadtmanagers Stefan Schlichte diese Veranstaltung anlässlich des Rattenfänger-Jubiläumsjahres 2009 entwickelt und auch im vergangenen Jahr organisiert hat. Mit seinem Schreiben erhofft sich der Event-Manager aus Minden einen Gesprächstermin bei der Verwaltungschefin, denn Steinbock hat vom Vorsitzenden des Hamelner Stadtmarketingvereins, Michael Kolzuniak, die Mitteilung erhalten, dass mit der Mystica in Hameln Schluss sein solle. „Mir ist es unbegreiflich, wie ein Stadtmarketing auf eine Veranstaltung wie die Mystica verzichten will, obwohl sie dem Einzelhandel, der Gastronomie, ja ganz Hameln nur guttut“, schreibt Steinbock an Lippmann und bietet, ohne nähere Benennung, einen Lösungsvorschlag an.

veröffentlicht am 05.11.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 09.11.2016 um 17:21 Uhr

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Dem Mindener ist daran gelegen, diesen Treff für Hameln weiterzuführen, „da die Mystica 2010 eine der schönsten Veranstaltungen war, die ich in über 25 Jahren organisiert habe“. Dafür aber fordert er einen Etat von 25 000 Euro.

Dieses Geld jedoch kann der Stadtmarketingverein derzeit nicht bereitstellen. „Uns fehlt bislang die klare wirtschaftliche Ausrichtung für 2011, was auch die finanziellen Rahmenbedingungen beinhaltet. Wir haben uns derzeit gegen Mystica entschieden, weil wir Herrn Steinbock auch nicht hinhalten wollten. Ad acta gelegt ist das Thema allerdings noch nicht“, begründete Kolzuniak gestern. Der Vorsitzende des Stadtmarketings versicherte, dass es neben den verkaufsoffenen Sonntagen auch im kommenden Jahr Aktivitäten geben werde, aber welche das sein könnten, ließ er unter Verweis auf den noch offenen Kostenrahmen offen. Kolzuniak: „Wir werden ganz sicher Aktionen machen. Eine Mystica wäre jedoch von der Gewichtung der finanziellen Konditionen eine zu große Belastung.“

Weder Oberbürgermeisterin Susanne Lippmann noch Helmut Steinbock waren gestern für eine Stellungnahme zu erreichen.

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