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Für die Kaufmannschaft hat Hamelns Stadtmanager Türen geöffnet

veröffentlicht am 29.07.2010 um 20:06 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:36 Uhr

Hameln (kar). Stadtmanager Stefan Schlichte, der zum 1. September gekündigt hat, räumt sein Büro. Und hinterlässt eine Lücke. Das stellt der heimische Einzelhandel fest, für dessen Interessen er sich nachdrücklich eingesetzt hat. In den Stadtquartieren Hefehof, Bahnhofstraße, Wendenstraße, Osterstraße und Fischpfortenstraße herrscht großes Bedauern über seinen Weggang: „Wir haben sehr gut mit Stefan Schlichte zusammengearbeitet“, sagt nicht nur Dr. Jobst-Walter Dietz, Chef des Hefehofes: „Er ist der erste, der die Projekte, die wir gemeinsam erarbeitet haben, nicht nur erfüllt, sondern sogar übererfüllt hat.“ Das habe der Erfolg dokumentiert. Und andere Geschäftsleute geizen nicht mit Lob. 

Dass der Stadtmanager nicht auf die Uhr geguckt hat, wenn es darum ging, etwas anzukurbeln und umzusetzen, wird ihm von allen Vertretern der Stadtquartiere attestiert.

Hoch angerechnet wird ihm auch, dass er den Aktionsradius für das Stadtmarketing nicht auf die Altstadt beschränkte. Dr. Dietz: „Er hat den Hefehof und die Bahnhofstraße integriert.“

Auf die Stärkung der Gemeinschaft hat Schlichte stets Wert gelegt und entsprechend für das Stadtmarketing geworben. Mit Erfolg: Über 400 Mitglieder sind es heute, vor zwei Jahren waren es noch keine 280. „Alle Beteiligten haben gemerkt, dass sie Vorteile aus der Gemeinschaft ziehen“, ist Schlichte sicher und stellt rückblickend fest: „Das Bewusstsein, dass die Mitgliedschaft im Stadtmarketing etwas bringt, ist gewachsen.“ Die Unterstützung durch den Stadtmanager hat nicht nur in der City, sondern auch in den „Satelliten“-Quartieren Früchte getragen hat: „Stefan Schlichte hat für uns ganz viel getan“, sagt Ute Söffker von der Werbegemeinschaft Bahnhofstraße: „Er hat im Jubiläumsjahr mit der Entscheidung für die Bahnhofstraße viel auf sich genommen, uns damit aber wichtige Impulse gegeben.“ Schon Schlichtes Vorgänger Mario Schiefelbein habe sich für die Bahnhofstraße stark gemacht. Umso unverständlicher für Ute Söffker, dass man Stadtmanager wie Schiefelbein und Schlichte nicht hält: „Erst holt man sie, damit sie alles richten, und dann verprellt man sie. Die Rattenfängersage wiederholt sich,“ sagt sie bitter.

Bei Hamelns Kaufmannschaft hat der Stadtmanger mit seinem Engagement gepunktet und ihr Anregungen gegeben: „Es war richtig, so viele Veranstaltungen wie möglich in die Verantwortung des Stadtmarketings zu legen. Es hat sich bewährt“, zieht er Bilanz und hofft, dass es auch künftig einen frühen Startschuss mit dem Mittelaltermarkt, dass es den Blütenzauber, den Herbst- und Bauernmarkt, das Weinfest oder auch Kleinkunst in der Altstadt geben wird. „Und der Weihnachtsmarkt“, stellt er abschließend fest, „gehört auch in die Verantwortung des Stadtmarketings.“



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