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Spender dringend gesucht / Kreisverband sieht sich auf gutem Weg

Für den Wahlkampf fehlt der FDP im Kreis noch jede Menge Geld

Hameln-Pyrmont (CK). Nur als Team sind die anstehenden Wahlen zu schaffen. Das machte FDP-Kreisvorsitzender Rudi Sonnemann den Mitgliedern beim Kreisparteitag im Grünen Jäger in Hope unmissverständlich deutlich. Wie er in seinem Jahresbericht sagte, befänden sich die Liberalen aber auf einem guten Weg: Zwar verzeichnet der Kreisverband ein Mitgliederminus von 13, darunter „Karteileichen“; dem standen aber im vergangenen Jahr sechs Neueintritte gegenüber.

veröffentlicht am 19.03.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 12.11.2016 um 06:21 Uhr

FDP-Kreischef Rudi Sonnemann.
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Allerdings braucht die FDP vor allem Geld: Schatzmeisterin Kerstin Haerke verwies zwar auf eine inzwischen stabile Kassenlage, stellte aber klar, dass lediglich 1500 Euro für den Wahlkampf zur Verfügung stehen. „Ohne Spenden und Beiträge der Ortsvereine können wir keinen vernünftigen Wahlkampf auf die Beine stellen“, mahnte sie. „Wenn wir den Wählerzuspruch nutzen wollen, darf es nicht am Geld scheitern!“

Nachdem sich die Bundestagskandidatin Martina Tigges-Friedrich noch einmal vorgestellt hatte, sagte auch Christian Kuhlmann, Vorsitzender der Nachwuchsorganisation Julis, der Mutterpartei im Wahlkampf Unterstützung zu. Schnell- und Vielsprecher Kuhlmann, der aktuell elf Mitgliedern vorsteht, schlug einen großen Bogen bis hin zur Außenpolitik, versuchte die Bedeutung Europas herauszustellen und kündigte an, dass die Julis im Wahlkampf besonders aktiv sein wollen.

Bei den Berichten der Mandatsträger galt die Aufmerksamkeit der Versammlung vor allem Heinrich Fockenbrock. Erfreut zeigte sich Fockenbrock, dass der Runde Tisch Klimaschutz sich für die Einrichtung einer Energieagentur für Hameln-Pyrmont ausgesprochen hat, in der die beiden Energieversorger E.on und GWS vertreten sind und in der die Kommunen die Mehrheit haben sollen.

„Die Einzelheiten gehen maßgeblich auf einen Antrag der Mehrheitsgruppe aus CDU, FDP und Grünen zurück, der Grundlage für die Diskussion war“, so Fockenbrock stolz. Er versicherte, dass die Zusammenarbeit mit den Grünen im Kreistag entgegen anderslautenden Befürchtungen „überhaupt kein Problem“ sei. – Im Anschluss berichtete der niedersächsische Umweltminister Hans-Heinrich Sander über Aktuelles aus dem Landtag.



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