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Zeugen berichten von riskanten Überholmanövern / Busfahrer lebensgefährlich verletzt

Für den Motorradfahrer gab es keine Rettung

Klein Berkel. Den Rettungskräften, die nach dem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 1 in Höhe des Multimarktes eintreffen, bietet sich ein schreckliches Bild: Ein schweres Motorrad hat sich einen Meter tief in einen Hamelner Linienbus gebohrt. Die Frontscheibe ist zerborsten. Viele Trümmerteile sind auf der Straße verstreut. Im Inneren des Busses liegt der Yamaha-Fahrer, der beim Aufprall getötet wurde. Der Fahrer des Linienbusses ist lebensgefährlich verletzt und kompliziert im Fahrzeug eingeklemmt.

veröffentlicht am 07.10.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 08:41 Uhr

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Das Motorrad war gestern gegen 19 Uhr auf die Gegenfahrbahn geraten und frontal mit dem Bus der Linie 30 zusammengestoßen. Der Wagen rollte danach noch 150 Meter führerlos weiter. Feuerwehrleute aus Hameln und Klein Berkel mussten schweres hydraulisches Rettungsgerät einsetzen, um den 56 Jahre alten Busfahrer aus Hessisch Oldendorf befreien zu können. Ein Rettungshubschrauber flog den Schwerverletzten vom Hamelner Krankenhaus in eine Spezialklinik. Die drei Fahrgäste des Busses, der von Aerzen aus auf dem Weg zum Hamelner Bahnhof war, erlitten einen Schock. Auch ein Notfallseelsorger war im Einsatz.

Warum der Motorradfahrer – seine Identität stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest – mit dem Bus kollidierte, konnte die Polizei am Abend noch nicht klären. Er soll nach Zeugenaussagen zuvor durch eine riskante Fahrweise und Überholvorgänge aufgefallen sein, wie Polizeioberkommissar Jens Petersen berichtet. Die Bundesstraße war mehrere Stunden gesperrt. Der Verkehr wurde weiträumig umgeleitet.fn



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