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Traditioneller Schlauchbootwettkampf der Reservisten auf der Weser

Für den Ernstfall nass gemacht

Hameln (gro). Nahe der Fischbecker Landstraße in Hameln ertönt ein Schuss aus der Richtung des Wasserübungsplatzes der britischen Armee. Es ist der Startschuss für den Schlauchbootwettkampf der Reservisten, und wieder ist ein Zwei-Mann-Team mit einem Schlauchboot weserabwärts gestartet.

veröffentlicht am 28.08.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 16:41 Uhr

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Mit dem Stechpaddel arbeiten die beiden Insassen und erreichen schon kurz darauf das gegenüberliegende Ufer, um dann mit starken „Paddelstichen“ das Schlauchboot zurück an die Ostseite des Flusses zu steuern. Beim Anlanden müssen die beiden Reservisten aber gut aufpassen, denn sehr leicht kann es passieren, dass dabei einer baden geht.

Raus aus dem Schlauchboot, hetzen nun die Soldaten die Böschung hoch, bergen einen „Verletzten“ und tragen ihn über Hindernisse und darunter hindurch. Geschafft. Und die Zeit mit gut drei Minuten für das Ganze ist auch nicht schlecht. Insgesamt starten so zwölf Teams mit zwei Personen und sechs mit vier Personen bei diesem 22. Schlauchbootwettkampf in Hameln, ausgerichtet von der RK Hameln I.

„Das Übersetzen über ein Gewässer zu üben, um Menschen aus einer Notlage zu retten, ist hier die Aufgabe“, erklärt Ralf-Marten Zoeller, stellvertretender Vorsitzender des heimischen Reservistenverbandes. Hier werde insbesondere auch zusammen mit anderen Hilfsorganisationen und Katastrophenhelfern geübt, denn „militärische und zivile Zusammenarbeit wird bei den immer häufiger auftretenden Hochwasserereignissen gebraucht“. Besonders freut er sich daher, dass auch das Technische Hilfswerk mit an den Start gegangen ist. „Im Rahmen der Aufgaben des THW ist es aber schon fast selbstverständlich, an dieser Übung teilzunehmen“, so Patrick Schaper vom THW. „Wir sind mit einem Vierer-Team dabei, das gerne teilnimmt, und Spaß macht es uns allen immer.“

Spaß hätten alle, so auch der Organisationsleiter der Reservisten, Christian Günther, insbesondere wenn mal einer so richtig nass wird. Der Kreisvorsitzende des Reservistenverbandes, Ernst Nitschke, lobt seine Mitglieder anschließend denn auch in den höchsten Tönen. „Sie tun etwas für die Fitness und wenden außerdem Kraft, Zeit und Mittel auf, um solch eine Veranstaltung in der Öffentlichkeit darzustellen. Damit stehen wir auch gut gewappnet für den Ernstfall bereit.“



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