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Ortsrat Tündern beschließt langfristiges Aus für Fläche in der Korn

Fünf Spielplätze sind einer zu viel

Hameln. Das bisschen Haushalt – immer das gleiche Leid. Auch die Ortschaft Tündern schnallt den Gürtel im kommenden Jahr enger. Große Ausgaben wird es trotzdem geben.

veröffentlicht am 12.11.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 17:41 Uhr

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Für die Neugestaltung der Außenanlage der Grundschule Tündern wurden in diesem Jahr bereits 34 000 Euro aufgewendet. 2014 kommen noch einmal 20 000 Euro hinzu. Die größte Investition der Ortschaft in den nächsten zwei Jahren wird allerdings das neue Feuerwehrhaus sein. Insgesamt 850 000 Euro soll es kosten. Der Großteil der Mittel wird allerdings erst 2016 investiert. Für die energetische Dachsanierung der Sporthalle fehlt seit über zehn Jahren das grüne Licht seitens der Stadt.

Zwar wurden die Flachdächer untersucht, die Halle landet aber auf einer Prioritätenliste. Auf welchem Rang, ist nicht bekannt. Auch für die Deichfertigstellung sieht es schlecht aus. In einem Vergabeverfahren soll über die Mittel erst noch entschieden werden. Der stellvertretende Ortsbürgermeister Thilo Meyer sagte dazu im Ortsrat: „Schade, dass der uns zugesagte Hochwasserschutzplan nicht eingehalten wird.“ Zwei Projekte, die erst für 2014 vorgesehen waren, konnten mit Restmitteln der Stadt schon in diesem Herbst realisiert werden: zum einen ein Schlafpodest in der Krippe Wurzelzwerge und zum anderen die Schulwegsicherungsmaßnahmen im Kreuzungsbereich Kirchweg und Lange Straße. Auch wenn einige Bürger in der gekennzeichneten Übergangshilfe einen Schildbürgerstreich sehen, ist das „von den Eltern so gewünscht und auch mit der Polizei abgesprochen“, so Meyer. „Das ist vielleicht nicht schön, aber wirksam“, so Ortsbürgermeisterin Elke Meyer. Und kostengünstig obendrein.

Für alle fünf Spielplätze des Ortes reichen die Mittel dagegen nicht aus. „Tündern ist auch mit vier Spielplätzen sehr gut aufgestellt“, meinte Meyer. Andere Ortschaften würden Tündern darum beneiden. Da die Wartung und Kontrolle der Geräte aber teuer ist, muss gekürzt werden. Im Ortsrat herrschte Uneinigkeit beim Blick auf die Karte: Zwar ist der Platz in der Kniepstraße am größten und mit den meisten Spielgeräten bestückt, der Platz in der Korn würde laut Ortsratsmitglied Ralph Wissmann (CDU) aber sehr viel stärker frequentiert. Stellt sich die Frage: ein beliebter Platz im Zentrum weg oder den Dahne-Spielplatz, dem einzigen an einem Ende des Ortes, einstampfen? Der Kompromiss ist ein „Auslaufenlassen“ des Spielplatzes in der Korn, da dieser ungünstig an einer Kreisstraße liege, so Meyer. Alte Geräte würden künftig nicht mehr restauriert. Ausgenommen das Karussell, das sei schlichtweg zu beliebt. Es wird neu gestrichen und gewartet. Die Haltbarkeit der anderen Geräte schätzt Monika Simon von der Stadt indes auf drei Jahre ein.jmr

Schaukel, Rutsche und Sandkasten sind auf Dauer zu teuer. Einzig das beliebte Karussell soll am Spielplatz in der Korn erhalten werden.

Dana



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