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Führung über den jüdischen Friedhof

HAMELN. Die Themen-Führung „Der alte Hamelner jüdische Friedhof in der Scharnhorststraße“ des Vereins für regionale Kultur- und Zeitgeschichte Hameln widmet sich am 16. Juni dem wichtigsten Zeugnis der jüdischen Stadtgeschichte Hamelns. Über 200 Jahre belegt, gehen die Anfänge des historischen jüdischen Friedhofs in Hameln zurück in die Zeit der absolutistischen Schutzherrschaft im 18. Jahrhundert.

veröffentlicht am 18.05.2019 um 13:00 Uhr

Künden die Steine aus dem 19. Jahrhundert von den Hoffnungen auf eine deutsch-jüdische Symbiose, verweisen nur wenige Zeugnisse auf das schreckliche Ende, das der Friedhof im Dritten Reich am 9. November 1938 nahm, als der Friedhof geschändet wurde, zirka 100 der 173 aus der Zeit von 1741 bis 1937 stammenden Grabsteine des Friedhofs durch Zerstörung verloren gingen.

Den Neubeginn des jüdischen Lebens in Hameln dokumentieren zahlreiche seit 1990 gesetzte Grabsteine auf dem Friedhof, der heute noch eine Größe von etwas mehr als 2000 Quadratmetern hat. Treffpunkt zur Themen-Führung mit Bernhard Gelderblom ist um 11.30 Uhr der Eingang zum Friedhof. Männliche Teilnehmer werden gebeten, eine Kopfbedeckung zur Themen-Führung mitzubringen und diese auf dem Friedhof zu tragen. Bernhard Gelderblom ist Historiker und Vorsitzender des Vereins für regionale Kultur- und Zeitgeschichte Hameln.red



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