weather-image
12°

Leser mit Vorschlag für Ex-Briten-Gelände, Kritik an Friedhofsverwaltung und Sparkasse

Frühschoppen mit Live-Musik auf Upnor?

HAMELN-PYRMONT. Das Upnor-Gelände, also die ehemalige Militärfläche der Briten an der Weser neben der Fischbecker Landstraße, bis zu seiner geplanten Umwandlung in ein Freizeitgelände lediglich für Fußgänger zu öffnen und sonst nichts weiter zu unternehmen? Das ist Gary Branson aus Fischbeck zu wenig.

veröffentlicht am 05.02.2019 um 16:04 Uhr

Frühschoppen als Übergangslösung für Upnor? Foto: Dana
Philipp Killmann

Autor

Philipp Killmann Reporter zur Autorenseite
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Er kenne das Gelände gut, als selbstständiger Unternehmer sei er jahrelang auch für die Pflege von Upnor, das seinerzeit noch das britische Militär nutzte, zuständig gewesen, damals in den 70er und 80er Jahren, erzählt er. Er schlägt vor: sonntägliches Frühschoppen mit Live-Musik zum Beispiel. Durch Getränkeverkauf käme dann nämlich auch etwas Geld in die Stadtkasse zur Pflege des Geländes, meint er. Und die sähe so aus: Bis Juni, so Branson, könne der Rasen wachsen gelassen werden, dann müsste er gemäht werden, danach nur noch alle zwei, drei Wochen.

Hubert Hentrich aus Hameln war am Montag auf einer Beerdigung am Friedhof Wehl und ärgerte sich. Die Fußwegbereiche vor dem kleinen Nebeneingang sowie vor dem Haupteingang und auf dem Weg zur Kapelle sei nicht von Schnee geräumt gewesen. Ob eine Trauerfeier am Tag nicht genug sei, um die Wege von Schnee freizuhalten, fragt er. Stadtsprecher Thomas Wahmes schließt im Gespräch mit der Dewezet nicht aus, dass es vereinzelte Stellen in diesem Bereich gegeben habe, an denen der Schnee „verharscht“ gewesen sei. Allerdings sei er sicher, dass die zuständigen Mitarbeiter die Fußwege gestreut und damit sicher begehbar gemacht hätten.

Die Kontoauszugautomaten der Sparkasse werden von Jutta Baum aus Hameln am Mertensplatz vermisst. Vorher habe es vier Automaten dort gegeben, an zweien habe man Überweisungen vornehmen können. Jetzt seien nur noch zwei Geldautomaten übrig geblieben. „Aber dass nicht alle Älteren über einen Online-Zugang verfügen, um ihre Bankangelegenheiten zu erledigen, wurde dabei wohl nicht bedacht“, meint Baum. Auf Anfrage der Dewezet verweist Christian Mrosek von der Sparkasse Hameln-Weserbergland auf die Beratungszentren in der Nähe und den telefonischen Service der Sparkasse. Offenbar drohten im Zuge der Gebäudeübernahme der Hamelner Wohnungsbau-Gesellschaft mbH zum 1. Januar auch die Geldautomaten abgebaut zu werden. Aber: „Wir sind froh, dass wir den Bargeldservice aufrecht erhalten konnten“, so Mrosek.

Günter Bruno aus Brünnighausen plädiert für ein größeres Umweltbewusstsein unter Rauchern. Achtlos würden Zigarettenkippen weggeworfen, deren Filter aber nicht verrotteten und das Grundwasser verschmutzten. Hartmut Ladage aus Zersen beklagt, dass der Nichtraucherschutz wenig bis gar nicht beachtet werde, was sich am Sponsoring des CDU-Parteitages durch die Tabakfirma Philip Morris zeige. Ferner habe er kein Verständnis für die Dieselfahrverbote. „Wenn die Fahrzeuge richtig ausgestattet worden wären, dann wäre das Verbot gar nicht nötig“, meint er. Unterdessen fragt sich Hubert Fiebig aus Thüste in Anbetracht der Berichterstattung über das Baxmann-Zentrum in Hessisch Oldendorf „wer oder was“ Baxmann überhaupt sei. Bei dem Baxmann handelt es sich laut Website des Touristikzentrums Westliches Weserbergland um eine Sage. Der zufolge lebte Cord Baxmann im 17. Jahrhundert „als gieriger Wirt und Kaufmann“ in Hessisch Oldendorf. Weil er für damalige Verhältnisse erst mit 91 Jahren starb bis kurz vor seinem Tod arbeitete, „gaubten die Menschen, er sei mit dem Bösen im Bunde“.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2019
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt