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Frührentner fast totgeschlagen - trotzdem mildes Urteil für jugendlichen Täter

veröffentlicht am 17.09.2012 um 21:03 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:33 Uhr

Auf diesem Spielplatz in Afferde war Frührentner Andreas H. nach Meinung seines Arztes dem Tod sehr nahe. Er wurde am 25. Mai von einem Jugendlichen niedergeschlagen und immer wieder ins Gesicht getreten. Das Opfer erlitt Schädelbrüche. Foto: ube

Hameln (ube). Ein Jugendrichter hat den 16-Jährigen, der im Mai einen Frührentner (53) auf einem Spielplatz in Afferde schwer verletzt hat, nicht – wie von der Staatsanwaltschaft gefordert – zu einer Jugendstrafe verurteilt, sondern jugendrichterliche Maßnahmen verhängt. Das Opfer, das noch heute unter der brutalen und beinahe tödlichen Attacke leidet, ist empört und geschockt.

Am 25. Mai hatte ein Jugendlicher einen Frührentner auf dem Spielplatz der Gartenkolonie „Feierabend“ in Afferde mit zahlreichen Tritten ins Gesicht schwer verletzt – am helllichten Tag. Der 53-jährige Andreas H. erlitt unter anderem mehrere Schädelbrüche und war nach Meinung seines Operateurs Dr. Klaus-Peter Seifert „dem Tod sehr nahe“, als er verletzt am Boden lag und immer wieder ins Gesicht getreten wurde.

Am 5. Juni legte der Tatverdächtige bei der Polizei ein Geständnis ab. Am Montag musste sich der 16-Jährige aus Afferde vor Gericht verantworten – wegen gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung (er hatte an einem anderen Tag mit der Faust die Rückscheibe eines Autos eingeschlagen).

Warum das Urteil so milde ausfiel und unter welchen Folgen das Opfer noch heute leidet, erfahren Sie in der Dewezet.



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