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Tulpen, Narzissen und Hyazinthen gibt es jetzt in großer Auswahl / Rosen bleiben Valentinsklassiker

Frühlingssignale gegen den Winter-Blues

Der Blick nach draußen genügt: Keine Frage, wir sind noch weit entfernt vom ersehnten Frühling. Obwohl der nach grauen (und zuletzt auch kalten) Wintertagen wunschgemäß eigentlich gar nicht schnell genug Einzug halten könnte. Immerhin sind die Tage jetzt schon wieder länger, lässt sich die Sonne ab und zu blicken, zwitschern morgens gelegentlich die Vögel. Und wer sich hinter die schützenden Plastikfolien wagt, mit denen derzeit noch die Wochenmarktanbieter von Pflanzen ihre Ware gegen die Kälte schützen, wird Frühlingsgefühle bei sich entdecken – so überwältigend ist die Farbenpracht von Tulpen, Primeln, Hyazinthen und Narzissen. Der Frühling lässt sich schon im Februar mit einem Strauß bunter Blumen ins Haus holen: Mit farbkräftigem Widerstand gegen den Winter-Blues holt so die Natur gute Laune und Energie in die heimischen vier Wände, ist Balsam für die Seele.

veröffentlicht am 14.02.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 04.11.2016 um 15:21 Uhr

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Tulpen gibt es jetzt in allen Variationen – einfach oder gefüllt, Ton in Ton oder kunterbunt zum Strauß gebunden. „Gelb, Rot und Orange sind zurzeit die begehrtesten Farben“, hat Christina Sowik von Blumen Vollmer festgestellt: „Die Farben leuchten so schön, durch das triste Wetter braucht man das jetzt.“ Pur werden Tulpen am liebsten mit grünen Blättern und Heidelbeerkraut kombiniert. Aber sie harmonieren auch perfekt mit Frühlingsklassikern wie Ranunkeln, Hyazinthen oder Anemonen. Einen zarten, filigranen Kontrast bildet Ginster dazu, den man von Weiß über Gelb und Flammenfarben bis hin zu Lachsrosa bekommen kann. Auch die leuchtend gelben Narzissen sind nicht grundsätzlich zu einem Leben als Einzelgänger verdammt: „Sie sondern zwar Schleim ab, der andere Blumen in der Vase welken lässt, aber wenn man sie vorher eine Stunde im Wasser isoliert, lassen sie sich kombinieren“, weiß Christina Sowik. Andere Experten raten, die Narzissen-Stiele kurz in heißes Wasser zu tauchen und anschließend 24 Stunden in einer gesonderten Vase stehen zu lassen: So werde das Gift ausgeschwemmt und die Pflanzen würden sich dann in der Vase auch mit anderen Frühlingsblühern vertragen.

Jede Menge Zitronen- und Narzissengelb, dazu Lindgrün, Birkengrün und Maiengrün, ein paar Tupfen Hyazinthen- und Lobelienblau, Fuchsie, Tulpenrot, Erdtöne und luftiges Weiß – so ungefähr sieht die Farbpalette aus, die die meisten gemeinhin mit dem Begriff „frühlingshaft“ verbinden: Zu diesem Ergebnis kommt zumindest das auf Umfragen basierende Farbwörterbuch des Design-Professors Axel Venn. Letztlich aber ist die persönliche Frühlingsstory immer eine Frage des Geschmacks. Wie auch die Wahl der Blumen zum heutigen Valentinstag: Rosen bleiben da fraglos der Hit – und als Wachsrose ein Signal für Beständigkeit.

Vom Hamelner Wochen-

markt berichtet

Karin Rohr

Farbakzente gegen die Winter-Tristesse: Tulpen holen schon im Februar einen Hauch von Frühling in die heimischen vier Wände. Christina Sowik von Blumen Vollmer bietet auf dem Wochenmarkt Tulpensträuße pur, Ton in Ton oder in Kombination mit anderen Pflanzen wie Ranunkeln, Anemonen, Hyazinthen und Ginster an.

Fotos: Dana



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