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Zahl der Einstellungen in heimischen Betrieben noch einmal deutlich gestiegen

Frühling belebt den Arbeitsmarkt

Hameln. Deutlich spürbar ist auf dem heimischen Arbeitsmarkt im März die saisonal übliche Frühjahrsbelebung: Die Zahl der arbeitslosen Menschen sank gegenüber dem Februar um 602 auf 14 115 Betroffene. Ein Minus von 4,1 Prozent. Die Arbeitslosenquote für den gesamten Zuständigkeitsbereich der Hamelner Agentur für Arbeit sank damit um 0,3 Prozent auf 7,4 Prozent. Ursache dafür sind verstärkte Wiedereinstellungen in den Außenberufen, teilte die Agentur gestern mit. 1285 arbeitslose Personen hätten im zurückliegenden März eine Erwerbstätigkeit aufgenommen. Aus diesem Grund profitierten davon vorrangig die als arbeitslos gemeldeten Menschen im konjunktursensibleren Bereich der Arbeitslosenversicherung (SGB III). Während die Zahl der Arbeitslosen bei den Arbeitsagenturen um 591 auf 4394 Betroffene deutlich sank (minus 11,9 Prozent), blieb sie bei den Jobcentern (SGB II-Bereich) mit 9721 Betroffenen nahezu unverändert. Gegenüber dem März des Vorjahres waren jedoch deutlich weniger Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen.

veröffentlicht am 31.03.2015 um 21:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 23:41 Uhr

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Die Nachfrage der heimischen Betriebe und Unternehmen nach neuen Mitarbeitern zog gegenüber dem Februar noch einmal deutlich an, meldet die Agentur für Arbeit. Im März seien dem Arbeitgeber-Service 1020 offene Stellen zur Besetzung neu gemeldet worden. Das waren 142 oder 16,2 Prozent mehr als noch im Februar dieses Jahres. Seit Jahresbeginn sind damit 2530 Stellen zur Besetzung gemeldet worden – insgesamt 228 mehr als in den ersten drei Monaten des Jahres 2014. „Die Besetzung von Ausbildungsstellen hat zu dieser Jahreszeit Hochkonjunktur“, weiß Evelyne Beger. Und die operative Geschäftsführerin bei der Agentur für Arbeit in Hameln betont: „Für die Sicherung von Nachwuchs ist jeder Ausbildungsplatz wichtig, ob im Rahmen großer Ausbildungswerkstätten oder bei kleinen Ausbildungsbetrieben.“ Eine abgeschlossene Ausbildung sei die wichtigste Grundlage für ein stetes Berufsleben. Zudem gebe es, unabhängig vom Alter, bei der Agentur für Arbeit viele Möglichkeiten, sich weiterzubilden oder einen Berufsabschluss nachzuholen. Bisher seien 2350 Ausbildungsstellen zur Besetzung gemeldet worden; 203 mehr als im März des vergangenen Jahres und ein Plus von 9,5 Prozent. Die Zahl der Jugendlichen, die auf der Suche nach einer Lehrstelle bei der Berufsberatung als Bewerberinnen und Bewerber gemeldet sind, ist gegenüber dem Vorjahr um 88 auf 2580 gesunken. „Rein zahlenmäßig betrachtet zeichnet sich damit ein ausgeglichener heimischer Ausbildungsmarkt ab“, sagt Beger.red



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