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Frost: Kein Problem für Brückenarbeiten

veröffentlicht am 10.02.2012 um 15:09 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:34 Uhr

Hameln (ni). Deutschland friert bei Minusgraden. Für die Brückenbauer, die voraussichtlich am 20. Februar in Hameln wieder anrücken, ist das kein Grund Zuhause zu bleiben. „Aus bautechnischer Sicht ist Frost kein Problem“, erklärt Markus Brockmann.

Die tonnenschweren Stahlträger, die den Unterbau für die spätere Fahrbahn bilden, könnten auch bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt auf die Brückenpfeiler gehoben werden, so der Leiter des regionalen Geschäftsbereiches der Landesbehörde für Straßenbau. Die Träger würden dann zwar etwas „schrumpfen“ – und sich bei Erwärmung wieder ausdehnen; doch diese „Längenänderungen“ seien bei der Konstruktion einkalkuliert. Was der Montage des Brückenskeletts allerdings in die Quere kommen könnte, sind Schnee und Eis. „Dann wird es für die Arbeiter zu gefährlich“.  

Am 20. Februar, so die aktuelle Planung, soll es an der Münsterbrücke weitergehen – mit vorbereitenden Arbeiten für die Aufstellung der beiden Großkräne.

Dass der damals georderte Kran seinen Dienst versagte und damit eine Bauverzögerung von fast zwei Monaten verursachte, hatte möglicherweise gar nichts mit einem technischen Defekt, sondern vielmehr mit dem Standort zu tun. Brockmann: „Die Bewegung der Behelfsbrücke hat vermutlich Einfluss auf die Abschaltautomatik des Krans genommen.“ Dieses Risiko will man dieses Mal durch die Platzierung auf festem Grund umgehen.

 Eine Vollsperrung der Behelfsbrücke während der jetzt anstehenden Bauarbeiten ist laut Brockmann trotzdem unumgänglich. In der Nacht vom 20. auf den 21. Februar wird sie für voraussichtlich zwei Wochen für den gesamten Verkehr dichtgemacht.



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