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Rathaus wies Idee 2017 noch zurück

Frischer Wind und Piraten wegen „essbarer Stadt“ irritiert

HAMELN. Die Ratsfraktion Frischer Wind und Piraten ist ein wenig irritiert, aber auch erfreut über den Einstieg in das Projekt „Essbare Stadt“.

veröffentlicht am 26.01.2018 um 18:18 Uhr
aktualisiert am 26.01.2018 um 20:10 Uhr

Nachdem im vorigen Jahr zwei Anträge der Fraktion zur Weiterentwicklung der Grünflächenplanung in Hameln hin zu Pflanzen mit pflück- und essbaren Früchten mit Hinweis auf Personalkosten und Hygiene auch seitens der Verwaltung abgelehnt worden seien, meint die Fraktion, ihren Vorschlag nun bei der Gestaltung des Linsingen-Geländes wiederzufinden.

„Dieser Weg ist richtig und wichtig“, sagt die Fraktionsvorsitzende Claudia Schumann. Dabei gehe es nicht nur darum, dem Rückgang der Insektenpopulation, unter anderem der Bienen, etwas entgegenzusetzen, sondern auch um „die Intensivierung des allgemeinen Zusammenlebens“. Schumann betont: „Die Projekte und positiven Resonanzen aus Nachbarstädten wie Kassel und Hannover bestätigen unser Engagement für dieses Thema“. Auch wenn der Frische Wind und die Piraten von der politischen Zusammenarbeit zu diesem Thema enttäuscht seien, freuten sie sich, die „essbare Stadt“ auf der Agenda der Stadt Hameln wiederzufinden. Wie Klaus Pfisterer, der Fraktionsvizechef, fordert, sollte die „essbare Stadt“ auch in den Planungen zur Neugestaltung des Weserufers berücksichtigt werden. red



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