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Friede auf Erden scheint fraglich zu werden

veröffentlicht am 30.08.2011 um 17:58 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:35 Uhr

Hameln (CK). Oliver Bösche hat einen frommen Wunsch: Zur Zeit des Weihnachtsmarktes, und möglichst auch danach, wünscht sich der neue Hamelner Stadtmanager eine „Pax Hamelna – ein bisschen Frieden“ in der Stadt. Doch Bösches Ziel könnte Wunschdenken bleiben.

Im Ausschuss für Recht und Sicherheit erntete Christine Barner von der Verwaltung erst einmal fraktionsübergreifenden Protest für ihre Behauptung, die Querelen der vergangenen Jahre rund um den Weihnachtsmarkt seien lediglich von der Dewezet „hochgekocht“ worden. „Auch viele Bürger haben Kritik geübt“, wusste etwa Ursula Wehrmann, Fraktionsvorsitzende der Grünen. Und auch Waltraud Mehring (SPD) unterstütze: „Wir hatten keine Querelen mit der Zeitung, sondern mit der Verwaltung“. Vielleicht aber könnte die „regionale Geschlossenheit“, die der Stadtmanager einfordert, doch noch erzielt werden.

Dezernentin Gaby Willamowius stellte den Politikkern eine vereinfachte und vereinheitlichte Gebührensatzung vor. Der Vorteil: Die Stadt bleibt Veranstalter des Weihnachtsmarktes, die inhaltliche Gestaltung übernimmt die Hameln Marketing und Tourismus GmbH (HMT) - was den Beschickern letzlich mehr Plansicherheit geben soll.

Willamowius: „Die Neukonzeption gibt uns die Möglichkeit, hieraus einen Spezialmarkt zu machen und die Kosten zusammenzuführen, und das alles mit großer Transparenz."

Und dennoch kocht es in dem Auschuss. Um die Fragen zu Standgröße, Besitzstandswahrung und genügend Heterogenität gibt es unterschiedlichste Standpunkte.



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