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Aktion soll 2015 wiederholt werde

Freiwillige vor – und (fast) alle packen mit an

Hameln. Ärmel hoch und angepackt hieß es gestern beim zweiten Hamelner Freiwilligentag, den die Stadt und die Freiwilligenagentur des Paritätischen Hameln-Pyrmont initiiert hatten. 18 Projekte unterschiedlichster Art wurden mithilfe vieler Helfer realisiert. Etliche Unternehmen, öffentliche Einrichtungen und auch drei Privatleute packten in Gärten, Altersheimen, im Tierheim und in Kindergärten kräftig mit an. Das Tierheim beispielsweise bekam neue Liegeplätze für Katzen, im Kindergarten Lachem-Haverbeck wurden derSandkasten und die Rutsche saniert, im Pflegeheim am Ohrberg wurde der Kräutergarten auf Vordermann gebracht, und in der Kirchengemeinde „Zum heiligen Geist“ zeigten die Helfer den Senioren Massagetechniken und Gymnastikübungen. In der DRK-Kita Heinestraße wurde sogar ein ganzer Wasserspielplatz neu gebaut.

veröffentlicht am 07.09.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 05:21 Uhr

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Autor:

Julia Rau
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Oberbürgermeisterin Susanne Lippmann kam zu fünf Stationen, um sich bei den Helfern zu bedanken.T rotz unterschiedlichster Themen liegen ihr, wie sie sagt, „alle Projekte gleichermaßen am Herzen“. Erster Halt war bei der Tafel, in der hilfsbedürftige Menschen für wenig Geld gespendete Lebensmittel erhalten. Der Andrang war wie immer groß, „heute sind es 70 Leute gewesen, das ist ganz normal“, sagte Bernd Timm, Vorsitzender der Tafel. Da ist er dankbar für jede helfende Hand. Sechs Freiwillige haben zusätzlich mit angepackt. Lydia Merk, die ihren Wocheneinkauf in der Tafel erledigte, ist dankbar für das Angebot: „Ohne die Tafel würde bei mir keine Wurst auf dem Tisch stehen.“ Über so viel Einsatz freut sich die OB Lippmann und dankt unter anderem Kathrein Bönsch für ihre Arbeit. Die entgegnet: „Wieso bedanken Sie sich für etwas, das selbstverständlich ist?“

Vermutlich, weil es eben nicht selbstverständlich ist, wie sich schon kurz darauf im Fuchsbau zeigte. In der ehemaligen Gartenkolonie sollte eine Holzterrasse gebaut werden. „Von der Eugen-Reintjes-Schule sollten acht Schüler kommen, nur vier sind tatsächlich erschienen, und einer ist auch schon wieder abgehauen. Sogar die Ein-Euro-Jobber, die wir vom Arbeitsamt zugeteilt bekommen haben, sind weg“, bedauert Detlef Pandel, Vorsitzender des Fuchsbaus. Er sah es trotzdem gelassen.

Immerhin packten Tischlermeister Carsten Groß und Holztechniker Andreas Kühl mit den verbliebenen Schülern kräftig an, baggerten sogar noch einen kleinen Teich aus. Die Terrasse bringen sie auch zu fünft fertig. Sie soll später den Aufenthalt von Senioren mit Rollatoren und Rollstühlen erleichtern. „Die Alten sollen hier mit den Jungen die Natur entdecken, aber mit dem Rollstuhl ist es schwer, durch den Garten zu kommen“, so Pandel.

Stadtsprecher Thomas Wahmes spricht beim Freiwilligentag von einer „win-win-Situation!“, bei der auch „die Helfer etwas für sich mitnehmen“ – das Gefühl, etwas bewegt zu haben. Die Aktion soll sich 2015 wiederholen. Dann heißt es wieder „Freiwillige vor!“

Julia Nehmann hilft bei der Ausgabe in der Hamelner Tafel (oben), während Andreas Kühl und Christopher Lang eine Terrasse für den Fuchsbau bauen. jmr



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