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Freiraum - bleibt er, oder nicht?

veröffentlicht am 10.05.2013 um 12:29 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:32 Uhr

Hameln (doro).  „Ein Platz, an dem junge Leute sich ausprobieren können, an dem sie auch mal Fehler machen dürfen, das ist der Freiraum“, sagt Oli, Mitglied des Vereins.
2011 entschieden sich Freiwillige, das leer stehende Gebäude der Stadt zwischen Kaiser- und Ohsener Straße zu mieten. Innerhalb von zwei Jahren hat sich ein vielfältiges Angebot entwickelt. Dazu kommen Vorträge und Infoveranstaltungen mit politischen Inhalten. Zeitweilig tagen das Anti-Atom-Plenum und die Amnesty-International-Gruppe. Rechtsaußen ist nicht erwünscht.  
Eine Zukunft für den Freiraum irgendwo, nur nicht in direkter Nachbarschaft, wünscht sich Anwohner Ole Schütza. Geredet habe man in der Vergangenheit viel miteinander, allerdings nicht immer mit zufriedenstellendem Ergebnis, sagt er. Der Familienvater, der mit Frau und zwei kleinen Kindern in direkter Nachbarschaft wohnt, wünscht sich „ruhigere Nächte“. Die grundsätzliche Ausrichtung der Walke-Aktivitäten findet er dagegen gut. Auch bei einem Gespräch mit dem Verein seien die Mitglieder offen und sensibel auf die Lärmproblematik eingegangen und hätten in der Folge strenger darauf geachtet, dass es bei Veranstaltungen ruhiger zugeht. Die Hamelner Mehrheitsgruppe will sich weiter für den Erhalt der Walkemühle stark machen.



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