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Offenes Internet in der Kernstadt?

Freies WLAN rund ums Hochzeitshaus?

HAMELN. Was in anderen, weitaus kleineren Städten wie beispielsweise Rinteln längst praktiziert wird, soll jetzt auch in Hameln möglich werden: Kostenloses Surfen im Internet in der Fußgängerzone. Eine deutliche Mehrheit sprach sich jetzt im Finanzausschuss dafür aus.

veröffentlicht am 26.02.2017 um 14:30 Uhr
aktualisiert am 27.02.2017 um 09:00 Uhr

Kostenfreies Internet im Stadtgebiet – zumindest rund ums Hochzeitshaus könnte dies bald Wirklichkeit werden. Montage: Dana
Philipp Killmann

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Philipp Killmann Reporter zur Autorenseite
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Zurück geht die Idee auf einen Antrag der Ratsfraktion SPD-Linke-Grüne. Sie hatte beantragt, 20 freifunkfähige WLAN-Router anzuschaffen, die dann an interessierte Betreiber abgegeben werden sollten. „Wir sind inzwischen schon von Dörfern überholt worden, dabei wäre kostenloses WLAN in der Stadt ein Standortvorteil für Hameln“, argumentierte Peter Kurbjuweit (Linke) im Ausschuss.

Wirtschaftsförderer Thomas Wahmes präsentierte daraufhin eine neue Idee für kostenfreies Internet im Stadtgebiet, „eine professionelle WLAN-Lösung“. Demnach sollen am stadteigenen Hochzeitshaus zwei Router angebracht werden. Sie würden demnach jeweils einen Teil des Pferdemarktes samt Hochzeitshausterrasse sowie einen Teil der Osterstraße mit freiem WLAN abdecken können. Wahmes sprach von einem gemeinsamen „Pilot-Projekt“ von der Verwaltung, der Hameln Marketing und Tourismus (HMT) GmbH und den Stadtwerken, das im nächsten Schritt auf die Bäckerstraße ausgeweitet werden könnte. Es diene „der Kundenbindung und dem Service für Besucher“, die so möglichst durchgehend auf ein offenes WLAN-Netz zugreifen können sollen. Die Kosten für die beiden Router würden sich laut Thomas Wahmes auf jeweils 350 Euro pro Jahr belaufen.

Die HMT habe bereits mehrere „positive Rückmeldungen von Anliegern“ in der Osterstraße erhalten, die sich vorstellen können, sich zu beteiligen, teilte Wahmes mit. Die Kosten für die anzuschaffenden Router müssten die Geschäftsinhaber zwar selber tragen. In dem WLAN-Netz würde jedoch eine sogenannte „Landing-Page“ vorgeschaltet werden, eine Hamelner Website, über die ihre Besucher zu den Seiten und Angeboten der sich beteiligenden Geschäfte weitergeleitet würden.

Nicht vom Tisch sei damit die Idee von Rot-Rot-Grün für Freifunk. Unter der Prämisse, dass das WLAN-Netz bei Bedarf um Freifunk ergänzt werde, stimmte der Finanzausschuss für die von Wirtschaftsförderer Wahmes vorgestellte Idee.

Ziel der Verwaltung ist es, mit dem Projekt noch in der ersten Jahreshälfte an den Start zu gehen. Entschieden wird über das Projekt am 15. März im Rat.



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