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KSG baut stadtnahe Wohnungen

Frauenzentrum muss weichen

HAMELN: Nach 147 Jahren musste das Haus an der Wilhelmstraße 6 weichen: Eine Sanierung des Gebäudes, in dem seit über 20 Jahren das Frauenzentrum untergebracht war, habe sich nicht mehr gelohnt, sagt KSG-Geschäftsführer Joachim Kruppki . Stattdessen baut die Kreissiedlungsgesellschaft dort stadtnahe Wohnungen.

veröffentlicht am 22.06.2017 um 14:00 Uhr
aktualisiert am 22.06.2017 um 15:43 Uhr

Plattgemacht: Das Gebäude, das hier seit 1880 stand, war nicht mehr sanierbar. Das Frauenzentrum ist umgezogen und an der Wilhelmstraße 6 und 8 entsteht ein neues Gebäude mit einem gemeinsamen Treppenhaus. Foto: Dana
Dorothee Balzereit

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Dorothee Balzereit Reporterin / ViaSaga zur Autorenseite
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Insgesamt fünf Millionen Euro will die Kreissiedlungsgesellschaft im Bereich der Wilhelmstraße inklusive Schwesternheim in ihren Bauten investieren.

An der Wilhelmstraße 6 und 8 soll ein Neubau mit einem großen gemeinsamen Treppenhaus, Balkonen und einem gleichfalls behindertengerechten Aufzug versehen werden. Hinter den beiden Gebäuden soll ebenfalls gebaut werden: Dort entstehen weitere stadtnahe Wohnungen. Insgesamt entstehen in diesem Bereich 16 Wohneinheiten mit Größenordnungen zwischen 65 und 120 Quadratmetern.

Beim Schwesternwohnheim steckt man derzeit mitten in der Sanierung, bis zum Jahresende soll alles fertig sein. Aus 40 Ein- und Zwei-Zimmerappartements sollen dort 27 Wohnungen mit Größen von 23 bis 96 Quadratmetern, Balkonen, Dachterrassen und einem behindertengerechten Aufzug entstehen. Bezahlen müssen die potenziellen Mieter sieben und acht Euro pro Quadratmeter. In dem zweiten Projekt soll der Mietzins acht bis neun Euro pro Quadratmeter betragen.

Damit werden diese Wohnungen deutlich teurer sein als der Durchschnitt der KSG-Wohnungen, den Kruppki mit 5 bis 5,50 Euro angibt. Sie entsprechen damit nach den Erkenntnissen der KSG-Geschäftsführung der in Hameln zu erzielenden Durchschnittsmiete vergleichbarer Wohnungen.

Und wo ist das Frauenzentrum geblieben? Gar nicht weit entfernt. Das Zentrum und die Frauenberatungsstelle Biss sind nun in der Wilhelmstraße 3 untergebracht.

„Eigentlich war das zunächst nicht unser Wunsch“, sagt Leiterin Katrin Meister, Doch inzwischen fühlen sich nicht nur alle wohl, es gibt auch Verbesserungen: „Wir haben hier etwas mehr Platz“, sagt Meister. Gut sei auch, dass die Nähe zur Innenstadt geblieben ist. Die Erreichbarkeit sei für das Frauenzentrum elementar.

Die Kosten des Umzugs konnten dank großzügiger Spenden abgedeckt werden. Neben der Spedition wurden unter anderem der Internetzugang und die Telefonzentrale bezahlt.



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