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Geschäftsleute sorgen mit „Fête de la musique“ für Abwechslung in der Innenstadt

Französisches Flair in der Fischpfortenstraße

Hameln (hx). Mit den vielen Ständen auf der Straße, der Musik und den verschiedenen Verweilmöglichkeiten bietet die Fischpfortenstraße beim 3. Fischpfortenstraßenfest, der „Fête de la musique“, ein ungewohntes Bild. Barbara Schubert (60) aus Bückeburg ist angetan: „Mitten in der Stadt eine so entspannte Atmosphäre – das hat mich gefreut. Es ist eine schöne schnucklige kleine Straße.“ Doch nicht nur die Atmosphäre, auch die in der Straße ausgestellten Englischen Rosen haben es ihr angetan.

veröffentlicht am 02.07.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 06.11.2016 um 01:41 Uhr

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„15 verschiedene Sorten mit so ausgefallenen Namen wie ‚Kathleen und William‘ haben wir präsentiert“, erläutert die Geschäftsfrau und Initiatorin des Straßenfestes, Angelika Kropp und fügt hinzu: „Ich habe die Blumen von einer Freundin aus Latferde für das Fest ausgeliehen. Das Besondere an den Englischen Rosen ist, dass sie mehrmals im Jahr duften und blühen“.

Von Angelika Kropp stammt auch die Idee der „Fête de la musique“ in der Fischpfortenstraße. „Ich kenne viele Winzer in Frankreich und bei meinen Besuchen habe ich diese liebenswerte Tradition kennengelernt. Einmal im Jahr wird dort die Straße zur Bühne“, berichtet sie.

Auch in der Fischpfortenstraße gab es diese Bühne für „My lovely Mr. Singing Club“, was frei übersetzt so viel wie „Mein lieber Herr Gesangsverein“ bedeutet. Die Musiker begeisterten mit ihrem Mix aus den 70ern und garnierten ihren Auftritt zudem mit verrückten Tanz- und Balletteinlagen.

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Ganz anders das Duo „Mary and the Key´s“, die mit Soul-Pop eher zum chillen einluden. Songs von Aretha Franklin bis zu Adele zeigten ein breites klangliches Spektrum auf. Zwischendurch konnten die Besucher des Straßenfestes – Einheimische wie Touristen gleichermaßen– so ganz „en passant“ Wissenswertes beispielsweise über die schräge Seitenwand des Hauses an der Ecke Himmelreich zur Fischpfortenstraße erfahren. Stadtführer erläutern den Besuchergruppen, dass diese Seitenwand absichtlich so gebaut worden sei.

Überhaupt war es ein munteres Fest in der Fischpfortenstraße. Für Kinder gab es Henna-Tattoos, die für einen Tag halten. Auch die Eltern nahmen bisweilen eins der farbenfrohen Tattoos oder entschieden sich für einen Strassstein auf der Stirn. Dietlinde Mura (60) aus Braunschweig hat sich Biogemüsepasten und Wein angeschaut. Sie genießt das Fest gemeinsam mit Freunden. „Ich mache daheim selber Musik, darum bekomme ich hier natürlich „lange Ohren“, erzählt sie. Die wurden auch von „Rieke & Wayne“, einem erst jüngst geründeten Duo mit Gitarre und Gesang verwöhnt. Christina Grabbe von Leonidas betont, dass an diesem Tag für die Geschäfte das Fest im Vordergrund steht. Das merkten auch die Besucher, die sich schon jetzt auf die nächste „Fête de la musique“ freuen.

„Rieke & Wayne“ sind mit ihren Songs ein Teil der „Fête de la musique“ in der Fischpfortenstraße.

Fotos: hx



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