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Salzlager noch fast komplett gefüllt

Fragen und Antworten zum Winterdienst in Hameln

HAMELN. Das milde Wetter sorgt dafür, dass das Salzlager der Stadt noch fast komplett gefüllt ist. Aber wie viel Streusalz hat die Stadt überhaupt auf Vorrat? Wie ist der Ablauf an Einsatztagen? Und wie viele Mitarbeiter sind in der Spitze unterwegs? Antworten zum Winterdienst.

veröffentlicht am 04.01.2019 um 12:38 Uhr

Von Mitte Oktober bis Mitte April geht die Winterdienst-Bereitschaft des Betriebshofs. Foto: WAL (Archiv)
Muschik, Moritz

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Moritz Muschik Volontär zur Autorenseite
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Ein Winter-Wunderland war Hameln rund um den Jahreswechsel nicht. Auf Glatteis und Schneefall ist die Stadt aber vorbereitet. Kurz nach Neujahr sind die Mitarbeiter des Betriebshofs zum ersten Winterdienst-Einsatz 2019 ausgerückt. Am vergangenen Donnerstag waren zwei Groß- und zwei Kleinfahrzeuge unterwegs – allerdings mussten nur punktuell Gefahrenstellen gestreut werden, wie Stadtsprecher Thomas Wahmes sagt. Fragen und Antworten zum Winterdienst in Hameln:

Wie viel Salz hat die Stadt eingelagert?
„Wir haben zirka 700 Tonnen Streusalz eingelagert“, erklärt Wahmes. Hinzu kämen rund 200 Tonnen abstumpfende Streumittel, ein Sand-Splitt-Gemisch. Übrigens: Im vergangenen Winter 2017/2018 wurden nach Informationen der Stadt 286 Tonnen Streusalz und 61 Tonnen abstumpfende Mittel verbraucht.

Ab welchem Termin beginnt die Winterdienst-Bereitschaft des Betriebshofs?
Wahmes erläutert: „Die Bereitschaft beginnt bereits Mitte Oktober und geht bis Mitte April.“ In diesem Zeitraum erhält die Stadt täglich eine detaillierte Wettervorhersage. „Bei Bedarf werden dann Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Bereitschaft versetzt“, so Wahmes.

Wie ist der Ablauf an Tagen mit Glatteis beziehungsweise Schneefall?
Werktags, also von Montag bis Freitag, ist eine Kehrmaschine im Einsatz. Die Tour startet um 3 Uhr. Wahmes sagt: „Der auf der Kehrmaschine tätige Mitarbeiter hat auch die Aufgabe, den Zustand der Straßen zu beobachten.“ Bei Glatteis „sattelt“ er auf ein Streufahrzeug um und verständigt bei Bedarf weitere Mitarbeiter für die übrigen beiden großen Streufahrzeuge. „In diesem Fall verlassen die Räumfahrzeuge zwischen 3.30 Uhr und 4 Uhr den Betriebshof“, so der Stadtsprecher. Geht die Stadt von vornherein von widrigen Straßenverhältnissen aus, starten die Räumfahrzeuge bereits um 3 Uhr. Um 5 Uhr beginnen zusätzlich vier Kleinfahrzeuge mit der Räumung von Fuß- und Radwegen; ebenso sind ab 5 Uhr Mitarbeiter im Einsatz, die per Hand Fußgängerüberwege und gefährliche Stellen streuen. Wahmes: „Samstags und an Sonn- und Feiertagen erfolgt eine Kontrolle durch den Winterdienstmeister, der nach Bedarf weitere Mitarbeiter alarmiert.“

Wie groß ist das Streckennetz, das geräumt beziehungsweise gestreut wird?
Die Dimensionen sind laut Wahmes „beachtlich“: Insgesamt werden demnach 240 Kilometer geräumt beziehungsweise gestreut. Das Streckennetz gliedert sich dabei in Teilstrecken für die einzelnen Streufahrzeuge auf.

Welche Straßen werden überhaupt geräumt?
„Bundes-, Landes-, Kreis- und innerörtliche Hauptverkehrsstraßen, teilweise Gefällestrecken und teilweise Busrouten“, erklärt Wahmes.

Wie lange dauert es, dieses Streckennetz abzufahren?
Je nach Aufwand und Straßenzustand dauert es zwischen drei und fünf Stunden.

Wie viele Mitarbeiter sind im Winterdienst-Einsatz?
In der Spitze sind laut Wahmes bis zu 45 Mitarbeiter mit bis zu 20 Fahrzeugen in Einsatz. Dabei handelt es sich um Groß- und Kleingeräte sowie Pritschenfahrzeuge.



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