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Forum Fußgängerzone geht in die zweite Runde

veröffentlicht am 23.06.2009 um 20:08 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:37 Uhr

Hameln (ni). Was soll nun werden mit der Hamelner Fußgängerzone und wie soll sie werden? Wer sich vom „Forum Fußgängerzone“ eine richtungsweisende Antwort erhofft hatte, wurde bitter enttäuscht. Das Ergebnis nach drei Stunden Information und einer Stunde Diskussion in Kleingruppen war ernüchternd: Es gab keins. „Auch wenn wir sechs Stunden diskutiert hätten, wären wir nicht weitergekommen“, fasste ein sichtlich frustrierter Moderator Reinhard Drees am Ende den Ausgang der Veranstaltung im Hotel Stadt Hameln zusammen.
 Eingefunden hatten sich 42 Hamelner Bürger, zehn Ratsmitglieder, fünf Mitarbeiter der Verwaltung, je fünf Vertreter der im Zweckbündnis organisierten Kritiker sowie der Anlieger und Einzelhändler aus der Fußgängerzone und drei Schüler. Die einen waren angetreten, um „vor allem eine preiswerte Lösung“ für die Neugestaltung der Fußgängerzone zu suchen, die anderen wollen „qualitativ hochwertige“ und die dazwischen wollten dieses und jenes: mehr Grün oder auch nicht zu viel; kein neues Pflaster oder doch „begehfreundliche Platten“; überall historisierende Lampen oder auch „bloß nicht“. Die einen sagten ja zur Modernisierung, „aber nicht in der seelenlosen Form, wie von der Architektin Frau Deeken vorgeschlagen, sonden niveauvoll, zeitgemäß und mit Rücksicht auf die historischen Fassaden“; die anderen fanden, Hamelns Altstadt hat schon so viel Charme, dass mehr Blumen an den Häusern ausreichten, um die „Wohlfühlatmosphäre“ noch zu steigern. 
 Aus diesen heterogenen Vorstellungen ein homogenes Meinungsbild herauszuarbeiten – Moderator Drees ahnte es bereits kurz nach Beginn der Veranstaltung – komme der Quadratur des Kreises gleich; und wurde vorsichtig mit seiner Prognose, was das Ergebnis des Forums anging: „Mal sehen, ob wir das hinkriegen.“ 

Der Versuch misslang. Ein gemeinsamer Nenner wurde nicht gefunden. Auch noch kein Termin für den zweiten Durchgang, der nach den Sommerferien stattfinden soll - und bei dem alle Teilnehmer erneut mitarbeiten wollen.  



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