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Fördergelder für den Kuckuck - das kann dauern ...

veröffentlicht am 18.05.2014 um 17:43 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:31 Uhr

Hameln Kuckuck Soziale Stadt Fördergelder
Hameln (ant). „Monotone, überwiegend mangelhafte Bebauung“ und „gestalterische Defizite auf den privaten Freiflächen“, „verbesserungsbedürftige Erreichbarkeit“ und „isolierte Lage“. In Verwaltungssprache gekleidet, klingt die Beschreibung der derzeitigen Wohnsituation am Kuckuck, wie sie die Stadtpolitik formuliert, fast noch harmlos. Ein Leser, der anonym bleiben möchte, bringt es in einem Brief an die Redaktion auf den Punkt: „Kniehoher Rasen, ungepflegte Hecken, reparaturbedürftige Häuser“. Die Politik will die baulichen und sozialen Probleme im Quartier nun dadurch angehen, dass Gelder aus dem Projekt „Soziale Stadt“ akquiriert werden. Ziel ist es, den Kuckuck aufzuwerten. Um das Interesse am Programm „Stadtteile mit besonderem Förderbedarf – Soziale Stadt“ zu bekunden, muss bis zum 1. Juni der Antrag auf dem Weg sein – ein Ratsbeschluss kann notfalls nachgereicht werden. Der zuständige Ausschuss für Stadtentwicklung zumindest war sich einig: Für die Voruntersuchungen sollen 21 000 Euro bereitgestellt werden. Von der Zusage der Fördergelder soll auch die Entscheidung über den Kauf einiger Häuser abhängen – die Mehrheitsgruppe hatte den Kauf einiger Blocks bereits beantragt, ihn nun aber wegen der noch unklaren Finanzierung vorübergehend auf Eis gelegt (wir berichteten). Doch die Ausschüttung der Fördergelder kann eine langwierige Angelegenheit werden - dies zeigt ein Blick nach Peine. Die Stadt beantragt bereits seit zehn Jahren Gelder aus dem Projekt "Soziale Stadt."

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