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Fluthamel-Düker kaputt: THW-Einheiten müssen Tag und Nacht weiterpumpen

veröffentlicht am 11.03.2012 um 16:08 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:34 Uhr

THW im Einsatz

Hameln (ube). Der Rund-um-die-Uhr-Pumpeinsatz an der B 1 zwischen Hameln und Afferde ist hart und nicht gerade angenehm - und er wird sich aller Voraussicht nach noch bis Dienstagabend hinziehen: Alle drei bis vier Stunden müssen ehrenamtliche Helfer des Technischen Hilfswerks (THW) aus Hameln, Wunstorf und Hannover und Notdienst-Mitarbeiter der Stadt Hameln die Gitterkörbe, die vor den dicken Saugschläuchen hängen, reinigen. Dann haben sie sich wieder mal zugesetzt mit stinkenden Exkrementen, Toilettenpapier, Tampons, Kondomen und Feuchttüchern.

 „Sogar Gummihandschuhe finden sich in dem trüben Gemisch aus Wasser, Kot und Urin“, berichtet der Hamelner THW-Chef Tobias Tasler.
 Seit Freitagabend laufen die großen Hochleistungspumpen des städtischen Fachdienstes „Umwelt/Technische Dienste“ und des THW rund um die Uhr. Die Männer haben in der Nacht an der Fluthamel am Hastenbecker Weg einen Bypass gelegt, um ein Leck im Abwasserrohr zu umgehen. Obwohl sofort mit einem Bagger eine Suchschachtung durchgeführt wurde, konnte die Leckage bislang nicht gefunden werden – inzwischen gibt es immerhin sichere Anzeichen dafür, dass das 300-Millimeter-Rohr, an dem die Dörfer Afferde, Hastenbeck, Diedersen, Behrensen und Bisperode hängen, kaputt und nicht nur verstopft ist. Noch bis Dienstagabend werden die THW-Einheiten weiterpumpen müsen. Was die Stadt Hameln plant, wo das Leck vermutet wird - und welche Bilder eine ferngesteuerte Kamera aus dem Untergrund übertragen hat, lesen und sehen Sie in der Montagausgabe der Dewezet. 



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