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Fledermäuse - lautlose Jäger in heimischen Wäldern

veröffentlicht am 12.07.2011 um 17:13 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:35 Uhr

Hameln (kar). Im heimischen Raum finden Fledermäuse noch relativ gute Lebensbedingungen - dank einer strukturierten Landschaft mit Gewäsern, Wäldern, Hecken und Feldgehölzen. Rund 1000 Fledermausarten gibt es weltweit, die meisten leben in den Tropen, in Deutschland sind 23 Arten heimisch, 17 allein im Weserbergland. Seit über 25 setzt sich die Fledermausschutz AG im Nabu Hessisch Oldendorf/Hameln für die kleinen Flugsäugetiere ein - mit Ansiedlungskästen, Bestandserfassungen, Pflege und Auswilderung von Tieren, Öffentlichkeitsarbeit, Filmen, Gutachten. Und mit Exkursionen in Fledermausreviere. Wie jüngst im Klütwald.  

Ein kleiner Trupp Naturfreunde ist dabei, als Rainer Marcek und drei weitere AG-Mitglieder 18 Fledermauskästen kontrollieren. Rund 300 Ansiedlungskästen werden von den Nabu-Naturschützern in den heimischen Wäldern betreut und einmal im Jahr kontrolliert. Alle ermittelten Daten werden den zuständigen Forstämtern sowie der Stadt Hameln und dem Landkreis Hameln-Pyrmont zur Verfügung gestellt. Die Ansiedlungskästen dienen den Fledermäusen im Sommer als Unterschlupf und werden als Ersatz für fehlende Baumhöhlen angebracht; denn am Tag fallen die nachtaktiven Säuger in eine Art Lethargie, um möglichst wenig Energie zu verbrauchen.



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