weather-image
15°
Ganz schön zerzaust

Flaggen am Werder werden bald erneuert

HAMELN. Zerzauste Flaggen an der Werderspitze, Hunde im Kaufhaus und der Prozess um die Tumulte vor über zwei Jahren in Hameln - das sind nur drei Themen, die am Dewezet-Lesertelefon zur Sprache kamen. Das sind die Fragen und Anmerkungen unserer Leser.

veröffentlicht am 25.04.2017 um 19:37 Uhr
aktualisiert am 26.04.2017 um 08:44 Uhr

Keine gute Visitenkarte für die Stadt: Die zerschlissenen Flaggen auf der Spitze des Werders seien auch von der Münsterbrücke gut sichtbar, sagt unser Leser Rolf Bredemeyer. Foto: wal
Michael Zimmermann

Autor

Michael Zimmermann Volontär zur Autorenseite

Ein wenig traurig mutet der Anblick schon an: Auf einer Radtour hat Rolf Bredemeyer die Flaggen entdeckt, die an der Werderspitze etwas zerzaust an den Fahnenmasten hängen. So langsam beginne die Touristensaison wieder, und das gebe nun wirklich kein gutes Bild ab, meint er. „Die Fahnenmasten gehören dem Verein für Grenzbeziehung“, erklärt eine Sprecherin der Stadt Hameln. „Es sind neue Masten und Fahnen bestellt, die in den kommenden Wochen gesetzt werden.“

Mehrere Monate lang hat die Stadt den Bereich vom Ellerbrook 62 bis zum Wiebusch erneuert. Die Wiese gegenüber der Zufahrt zum Ellerbrook wurde bei den Bauarbeiten von den Lkw und Baggern als Lagerplatz genutzt, berichtet Anwohnerin Petra Bartsch. Diese seien immer über den Bürgersteig gefahren, der nun in einem elendigen Zustand sei. Der Rasen auf der Wiese sei inzwischen immerhin neu gesät worden – am Zustand des Gehweges habe sich aber nocht nichts geändert. Teilweise müssten die Anwohner auf der Straße laufen, nach starkem Regen kämen sie dort nicht trockenen Fußes entlang. Vor allem für Menschen mit Rollator sei der Weg sehr beschwerlich. Die Situation sei der Stadt, der das angrenzende Grundstück gehört, bekannt, heißt es aus dem Rathaus. Leider sei der Bürgersteig von den ausführenden Firmen beschädigt worden, so die Sprecherin. „Wir werden hier nachbessern, ein Zeitpunkt steht aber noch nicht fest.“

„Hunde gehören nicht in ein Kaufhaus“, findet Hans Wiechmann. Ihn ärgert es, dass in der Stadtgalerie Hunde geduldet werden. Vor allem im Gastronomiebereich vergehe ihm jedes Mal der Appetit. In anderen Geschäften seien sie vor allem aus hygienischen Gründen schließlich auch nicht erlaubt. „Die Geschäftsleitung sollte sich überlegen, ob das überhaupt kundenfreundlich ist.“

270_0900_61698_T16_Leser_Telefon.jpg

Seit dem 1. April gilt in Niedersachsen für Hunde wieder Leinenzwang. Darüber ärgert sich Bianka Wehrhahn. Sie selbst hat neun Hunde, die sich zwölf Monate im Jahr anständig benehmen würden, berichtet sie. Auch sie rufe Hundehalter, deren Tiere über bestellte Felder oder quer durch die Schonungen liefen, zur Ordnung, allerdings bräuchten Hunde auch ihren Freilauf. Geeignete Flächen stelle die Stadt aber kaum zur Verfügung. Kaum jemand rede über Freigängerkatzen, die während der dreieinhalbmonatigen Schonzeit eigentlich auch drin bleiben sollten.

Eine Leserin, die ihren Namen nicht in der Zeitung lesen will, wundert sich über den Prozess um die schweren Krawalle in Hameln, der zurzeit läuft. Dass die Angeklagten möglicherweise im Falle eines Geständnisses mit Bewährungsstrafen davonkommen könnten, kann sie nicht verstehen. Der Umgang der Gerichte mit Wiederholungstätern sei ihr viel zu lasch, sagt sie. „Das ist doch keine Abschreckung mehr.“

Weiterführende Artikel
    Anzeige

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare