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Finanzkrise schuld an vollem Tierheim

veröffentlicht am 14.07.2009 um 12:16 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:37 Uhr

Hameln (mau). Über zu wenig Arbeit kann sich Tierheimleiterin Claudia Gebhardt in diesem Sommer gewiss nicht beschweren. Während andere am Strand sitzen und sich bräunen, kümmert sie sich um rund 20 Hunde und 55 Katzen. Gerade in diesem Jahr gebe es mehr Katzen, die zusammen mit ihren Jungen betreut werden müssen, was sehr zeitintensiv sei. Schuld für die vollen Käfige sei aber nicht die Ferienzeit, sondern die Finanzkrise, so die Tierheimleiterin Claudia Gebhardt.

"Wir sind zu weit von den Autobahnparkplätzen entfernt, sodass wir kaum ausgesetzte Tiere aufnehmen müssen. In erster Linie sind die Tiere vielen zu teuer geworden, sodass sie abgegeben werden." Es werde auch immer weniger Geld für den Tierarzt ausgeben, so die Tierheimleiterin. "Kastriert sind immer weniger Katzen. Auch geimpft sind nicht alle Tiere. Die Leute denken immer wir machen das für die dann schon."

Das Tierheim Hameln ist privat und finanziert sich aus Spenden, die aufgrund der schlechten Finanzsituation vieler geschrumpft seien: "Wir haben immer mehr Tiere, die verpflegt werden müssen. Die Spenden werden aber nicht mehr. Wir müssen immer hoffen, dass was kommt."



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