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Soll Rettungshundestaffel Weserbergland aus Bad Münder in Kreis-Katastrophenschutz aufgenomen werden?

Finanzielle Unterstützung befürchtet

Hameln-Pyrmont. Auf einen Kompromiss einigten sich am Ende die Mitglieder des Ausschusses für Feuerwehr und Rettungsdienst bei ihrer jüngsten Zusammenkunft im Gebäude des Hamelner THW-Ortsverbandes am Schwarzen Weg in Klein Berkel. Zugrunde lag ein Antrag der Unabhängigen, der die Aufnahme der BRH-Rettungshundestaffel Weserbergland aus Bad Münder in den Katastrophenschutz des Landkreises Hameln-Pyrmont fordert.

veröffentlicht am 16.09.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 03:41 Uhr

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Die Kreisverwaltung hatte in ihrer Beschlussvorlage empfohlen, den Antrag abzulehnen, „weil eine Einbindung in den Katastrophenschutz erfahrungsgemäß zu einer finanziellen Unterstützung führt“. Auch im Landkreis Holzminden sei die dortige Rettungshundestaffel lediglich mit ihrer Adresse in den Katastrophenschutzplan aufgenommen, in den eigentlichen Katastrophenschutz jedoch nicht integriert.

Dieser Darstellung allerdings widersprach Helmuth Mönckeberg entschieden. Der Unabhängige aus Bad Münder erklärte, dass die Rettungshundestaffel Holzminden seit Mai 2013 in den Katastrophenschutz des Nachbarlandkreises eingebunden sei. „Das haben mir Polizei, Verwaltung und Politik in Holzminden bestätigt“, sagte Mönckeberg und betonte: „Die Rettungshundestaffel Weserbergland ist die einzige, die nicht in den Katastrophenschutz aufgenommen ist.“ Harald Menzel erklärte seitens der Kreisverwaltung, dass mit dem Bundesverband sowie der Organisationen Harz/Leine in Hannover, dem DRK und dem THW Ronnenberg vier Rettungshundestaffeln im Katastrophenschutz geführt werden und es keinen weiteren Bedarf gebe.

Auch Kreisbrandmeister Frank Wöbbecke vermochte keinen Sinn darin zu erkennen und schlug der Politik, „sich die Angelegenheit noch einmal genauer anzusehen“. Und Jürgen Bitterling, Chef der Einsatzleitstelle erklärte, dass die Adresse der Rettungshundestaffel Weserbergland im Computer der Leitstelle längst hinterlegt sei, im Bedarfsfall jedoch diejenige angefordert werde, die am schnellsten zur Verfügung stünde.

Als die CDU wegen weiteren Beratungsbedarfs ein Schieben der Entscheidung auf eine der nächsten Sitzungen forderte, folgte der Ausschuss diesem Antrag. Dabei soll dann auch der Vorsitzende des Bad Münderaner Vereins gehört werden. Vorsitzender Hartmut Binder allerdings sprach sich dafür aus, dass die Adresse der Rettungshundestaffel Weserbergland bei der nächsten Änderung in den Katastrophenschutzplan mit aufgenommen werden soll. „Dann haben wir ein Zeichen gesetzt“, sagte der Sozialdemokrat und stellte klar: „Damit ist keine finanzielle Zuwendung verbunden. Die Ausschussmitglieder stimmten diesem Kompromiss einmütig zu.HW



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