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Kunden haben alles verloren / Schaden könnte bei 500000 Euro liegen

Finanzberater betrügt Hamelner Anleger

veröffentlicht am 26.06.2014 um 11:04 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:30 Uhr

Hameln (ube). Es war offenbar ganz leicht, an das Geld fremder Leute zu kommen – ein inzwischen gefeuerter selbstständiger Außendienstpartner der Bausparkasse Wüstenrot aus Hameln hat gestanden, im großen Stil Kundengelder veruntreut zu haben. Der Mann hat sich selbst angezeigt.

Die Bausparkasse teilte am Mittwoch auf Anfrage der Dewezet mit, der Handelsvertreter habe zugegeben, in mehr als 20 Fällen Geld von Kapitalanlegern, das ihm auf seine Privatkonten überwiesen oder in bar übergeben worden war, für eigene Zwecke verwendet zu haben. Auf Wüstenrot-Firmenkonten sei kein Geld eingegangen. „Für die Anleger hat der frühere Vertreter fingierte Kontoauszüge erstellt“, sagte  Dr. Immo Dehnert, Sprecher der Bausparkasse. Man habe Strafanzeige erstattet und den Vertreter-Vertrag des Finanzberaters fristlos gekündigt. Es wird vermutet, dass der Tatverdächtige Spielschulden tilgen musste.



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