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Filet-Grundstück an der Weser wird vorübergehend Parkplatz

veröffentlicht am 11.05.2009 um 19:10 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:37 Uhr

Hameln (ni). Auf dem alten Holz-König-Gelände an der Ruthenstraße bewegt sich was. Ein Hamelner Abbruchunternehmen macht auf dem seit zehn Jahren brachliegenden Gewerbeareal Tabula rasa und schafft Platz für 180 Autos. Rechtzeitig zum Tag der Niedersachsen soll der Parkplatz zur Verfügung stehen.
 Den Abriss der alten Lagerhallen und Gebäude und das Leerräumen der Fläche bezeichnet Grundstückseigentümer Kai Voges als „ersten Bauabschnitt“. Irgendwann soll ihm ein zweiter folgen. Der Parkplatz sei somit nur als vorübergehende Lösung gedacht. Er soll die Zeit überbrücken, bis für die künftige und endgültige Nutzung der gesamten Fläche zwischen Sumpfblume und Jugendwerkstatt ein von Rat und Verwaltung akzeptiertes Konzept auf dem Tisch liege.
 Zum Tag der Niedersachsen (19. bis 21. Juni), versichert Voges, soll es auf dem Gelände „nicht mehr so traurig aussehen“ wie in den Jahren zuvor. Schließlich werde bei dem Großereignis ja auch die Weserpromenade mit einbezogen, da wolle man sich den Besuchern aufgeräumt präsentieren. Und außerdem komme das Parkplatzangebot den Organisatoren des Festes gerade recht. Sie könnten die zusätzlichen Stellflächen ganz nah am Zentrum des Geschehens gut gebrauchen und hätten bereits Bedarf angemeldet. Nach dem Spektakel steht der Parkplatz sowohl Lang- als auch Kurzzeitparkern offen. Schranke und Automat sollen dann dafür sorgen, dass auch zahlt, wer dort parkt.
 Die Umwandlung der Brache in Stellplätze für Autos sei mit der Stadt abgesprochen, sagt Voges. Und Gespräche mit Politik und Verwaltung würden derzeit auch über die künftige Nutzung des Grundstückes – in privilegierter Lage, direkt am Fluss gelegen – geführt. Über deren Inhalt schweigt sich der Eigentümer aus. Voges will nicht einmal andeuten, in welche Richtung die Überlegungen gehen: „Es ist zu früh, darüber etwas zu sagen; das ist alles noch nicht spruchreif, aber wir sind guter Dinge.“ Auch das Rathaus übt sich bei diesem Thema in absoluter Diskretion. „Wenn jemand etwas dazu sagen kann, dann allein der Grundstückseigentümer“, so Hamelns Pressesprecher Thomas Wahmes.



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